Sean Lange feiert deutsche Meisterschaft

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Sean Lange und seine drei Mitspieler überraschten die Konkurrenz: Die Westfalenauswahl stand bei der deutschen Meisterschaft ganz oben auf dem Podium. (Foto: Vereinsfoto)

Sean Lange gewinnt mit der Westfalenauswahl die Großen Henner-Henkelspiele. Bei den deutschen Meisterschaften für Verbandsmannschaften der Altersklasse U15 überraschten der Herner und seine Teamkameraden höher eingeschätzte Konkurrenten.

Die 16 Verbände des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) schickten ihre besten Spieler ins Rennen. Aus Westfalen nahmen neben Sean Lange noch Fynn Künkler (SuS Bielefeld), Tim Gliadkov (BW Halle) und Emil Abraham Sadeh (TC Iserlohn) teil.

Zunächst standen drei Gruppenspiele auf dem Programm. An Position 7 gesetzt mussten die Westfalen gegen Schleswig-Holstein und Sachsen antreten. Nach zwei 3:0-Siegen kam es zum entscheidenden Spiel um den Gruppensieg und damit um den Einzug in das Halbfinale.

Favorit war hier das an Position 2 gesetzte Team aus Baden, das mit dem amtierenden deutschen Hallenmeister, Justin Schlageter, antrat. Aufgrund der Tabellensituation reichte den Westfalen ein Punkt. Im Match-Tiebreak endete das Doppel für Lange/Künkler mit einer Niederlage. Künkler musste nach hartem Kampf Schlageter gratulieren.

Nun kam es auf Sean Lange an. Gegen Moritz Hoffmann war er als Außenseiter ins Rennen gegangen. Doch es war der Tag des Herners. Mit harten Aufschlägen und druckvollem Vorhandspiel bezwang er seinen völlig konsternierten Gegner mit 6:1 und 6:1. Das Halbfinale war perfekt.

Hier wartete mit der Mannschaft aus Württemberg der nächste Turnierfavorit. Wieder mussten Lange/Künkler sowohl im Doppel als auch im Einzel ran. Das Doppel ging wider Erwarten glatt an die Westfalen. Der Grundstein war gelegt. Von der Rangliste her waren die Württemberger in beiden Einzeln Favorit. Künkler bezwang seinen Gegner in drei Sätzen. Lange blieb weiter ohne Satzverlust: 6:3 und 6:4 siegte er gegen Domagoj Dungandzic aus Stuttgart.

Im Finale wartete das an Position eins gesetzte Team aus Bayern, das mit vier Spielern der Leistungsklasse 1 angetreten war. Jens Wöhrmann, Cheftrainer des Westfälischen Tennisverbandes, setzte erneut auf Sean Lange und Fynn Künkler. Für beide wurden es somit die Spiele acht und neu in drei Tagen.

Bereits im Doppel sorgten die Westfalen für das erste Ausrufezeichen. Sie gewannen den Vergleich mit den Bayern im Match-Tiebreak mit 10:2. Lange und Künkler konnten sich hierbei auf ihren Aufschlag verlassen. Der bayerische Trainer brachte zu den Einzeln zwei frische Spieler und setzte darauf, dass bei Künkler und Lange die Kraft nachließ. Doch gerade Künkler setzte auf kurze Ballwechsel und versuchte so viele Winner wie möglich zu spielen. Als es bei Lange nach verlorenem erstem Satz 4:3 im zweiten Durchgang stand, konnte gejubelt werden. Denn in diesem Moment hatte Fynn Künkler im Parallelspiel seinen ersten Matchball erfolgreich verwandelt.

Quelle: Frank Lange/Sportwart TC Emschertal Herne
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