Herner TC erreicht Pokal-Halbfinale

Teya Wright war mit 18 Punkten und 14 Rebounds in der Pokalpartie nicht zu stoppen. Nun gilt es, auch in der Bundesliga gegen Chemnitz zu glänzen. | Foto: Waldemar Matalinski
  • Teya Wright war mit 18 Punkten und 14 Rebounds in der Pokalpartie nicht zu stoppen. Nun gilt es, auch in der Bundesliga gegen Chemnitz zu glänzen.
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Riesenjubel in der MCG-Arena. Denn die Basketballerinnen des Herner TC sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in das DBB-Pokal-Halbfinale eingezogen. Nun kann man selbstbewusst die nächsten Bundesliga-Aufgaben angehen.

Die Viertelfinal-Partie gegen die ChemCats Chemnitz war eine klare Angelegenheit. Mit 74:47 behielten die HTC-Damen die Oberhand. In der ganzen Partie lagen die Chemnitzerinnen nicht ein Mal in Führung.

Ein wichtiger Schlüssel zum Herner Sieg war die klare Überlegenheit unter den Körben. Insgesamt erkämpften die HT-Spielerinnen 54 Rebounds, davon 23 in der Offensive. Die Gäste kamen in der ganzen Partie nur auf 24 Rebounds.
Nun wartet mit der Entscheidung um den Pokalsieg noch ein echter Höhepunkt auf die Mannschaft. Der neue Titelträger wird am 22. und 23. März im Rahmen eines Final-Four-Turniers ermittelt.

Der Ort steht noch nicht fest, dafür aber die Teilnehmer. Neben dem Herner TC spielen der letzjährige Double-Gewinner und Top-Favorit TSV Wasserburg, der Bundesliga-Zehnte Rhein-Main Baskets und Zweitligist GiroLive Panthers aus Osnabrück um die Trophäe.

Nun gilt die Konzentration aber zunächst wieder dem Liga-Alltag. Dort geht es am Samstag, 10. Januar, gleich wieder gegen die ChemCats. Diesmal müssen allerdings die Hernerinnen reisen. Die Partie beginnt um 16.30 Uhr Sporthalle am Schloßteich, Schloßstraße 13.

In der Liga wartet wieder Chemnitz

Nach dem schwachen Pokal-Auftritt steht Chemnitz auch in der Liga unter Druck. Denn die ChemCats, in der letzten Saison immerhin nach den Niederlagen gegen Herne in den Spielen um Platz 3 Liga-Vierter, haben nur eine der letzten fünf Partien gewonnen. Folgerichtig belegen sie mit lediglich drei Siegen in zwölf Spielen den vorletzten Rang.

Die Vorzeichen für die Wende stehen aber eher schlecht. In der Pokalpartie war nur die US-Centerin Molly Schlemer in der Lage, den HTC-Damen Schwierigkeiten zu bereiten. Top-Scorerin Tina Menz fehlte verletzt. Auch das Hinrunden-Spiel hatte der HTC mit 90:63 bereits deutlich gewonnen.

www.htc-bb.de
www.dbbl.de

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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