Vile Fragezeichen hinter Westfalia Hernes Zukunft

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Wohin führt der Weg von Westfalia Herne? Diese Frage überschattet das Derby gegen die SpVgg Erkenschwick.

Bei einem Treffen am Dienstag konnten sich die Verantwortlichen nicht auf einen Lösungsweg in der aktuellen Krise nach dem Rückzug des 2. Vorsitzenden und Sponsors Uwe Heinecke einigen. Von einem Verbleib in der Oberliga, den der 1. Vorsitzende Sascha Loch bevorzugt, bis zu einem kompletten Neuanfang in der Kreisliga scheint alles möglich.

Im schlimmsten Fall könnte das Spiel am Sonntag aufgrund der prekären finanziellen Lage sogar der letzte Auftritt des Teams von Trainer Hans Bruch in dieser Saison sein. Eine Entscheidung über die Zukunft soll voraussichtlich am Montag fallen.


Traditionsduell gegen Erkenschwick

Sportlich steht am Sonntag, 27. April, ein Traditionsduell an. Denn Westfalia Herne empfängt die SpVgg Erkenschwick zum Derby. Ein auf dem Papier ungleiches Duell. Während Herne in der Abstiegszone stagniert, ist Erkenschwick Tabellenzweiter.

In Hinspiel zeigte die Westfalia aber die wohl beste Saisonleistung und bezwang den Favoriten auf dessen Platz mit 2:1. In der aktuellen Situation wäre ein erneuter Erfolg aber eine fast noch größere Überraschung. Anpfiff zum Derby ist um 15 Uhr in der Abisol-Arena.

Bessere Chancen dank Leverkusen

Zudem positiv aus sportlicher Sicht: Da Bayer 04 Leverkusen sein U23-Team aus der Regionalliga zurückzieht, reduziert sich die Anzahl der sportlichen Absteiger in die Oberliga.

Laut aktuellem Stand müssten daher lediglich zwei Teams der Oberliga Westfalen absteigen. Doch dies ist kein Ruhekissen. Aufgrund der komplizierten Regelungen kann sich dies noch ändern.

Viele Unwägbarkeiten also. Klar ist nur: Es werden richtungsweisende Tage für den SC Westfalia Herne.
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Jürgen Fehst aus Gladbeck | 25.04.2014 | 17:40  
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