Westfalia: Saison ohne Krisen

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Fatmir Ferati war mit 23 Treffern erfolgreichster Torjäger von Westfalia Herne in der abgelaufenen Saison, lediglich Lukas Lenz aus Iserlohn traf häufiger. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Zum Abschluss der Meisterschaft feierte der SC Westfalia nicht nur den Aufstieg, sondern auch den höchsten Saisonsieg. Die Mannschaft von Trainer Christian Knappmann besiegte im Stadion am Schloss Strünkede den Kirchhörder SC mit 6:1. Am Ende war der Gegner mit diesem Ergebnis noch gut bedient. Der Tabellenführer hätte das Ergebnis zweistellig gestalten können, ließ aber vor allem in der Anfangsphase einige hochkarätige Chancen liegen.

20 Meisterschaftssiege feierte der SC Westfalia in der nun abgelaufenen Saison und holte insgesamt 66 Punkte. Der Aufsteiger stellte mit 72 Treffern hinter dem FC Iserlohn (76) den besten Angriff der Liga. Bemerkenswert: Die Mannschaft blieb im gesamten Saisonverlauf ohne Krise, denn sieglose Serien währten nie länger als zwei Spiele. Basis für die Meisterschaft war fraglos der Start mit sieben Siegen. Zu diesem Zeitpunkt lag der SC Westfalia bereits fünf Punkte vor den Verfolgern. Der spätere Vizemeister Holzwickeder SC lag bereits elf Zähler zurück.

Den einzigen Ausreißer leisteten sich die Herner gegen den SV Horst-Emscher. Das 1:6 war nicht nur die einzige Heimniederlage, sondern auch die deutlichste im gesamten Saisonverlauf und dies ausgerechnet gegen einen späteren Absteiger. Auch wenn insgesamt noch drei Niederlagen auf fremden Plätzen hinzukamen, war die Punktausbeute auf des Gegners Platz mit 34 etwas besser als in den Heimspielen (32).

Am dritten Spieltag kletterte der SC Westfalia mit einem 4:0 gegen den FC Lennestadt zum ersten Mal auf Platz eins. Lediglich nach dem 2:2 gegen Concordia Wiemelhausen am neunten Spieltag stand mit TuS Hordel aufgrund des besseren Torverhältnisses noch einmal ein Konkurrent vor den Hernern. Erfolgreichster Torjäger war Fatmir Ferati mit 23 Treffern. Lediglich Lukas Lenz vom FC Iserlohn war mit 25 Toren erfolgreicher.

Die Meisterschaft in der Gruppe 2 der Westfalenliga ist nicht der einzige Titel, der nach Herne geht. Wenige Tage vor dem Abschluss der Meisterschaft gewann der SC Westfalia den Kreispokal. Beim 7:6-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Bezirksligisten Wacker Obercastrop wurde der Favorit seiner Rolle nur bedingt gerecht. Allerdings hatte die Mannschaft den Aufstieg bereits wenige Tage zuvor am 29. Spieltag perfekt gemacht und war vermutlich noch in Feierlaune.
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