Westfalia setzt sich ab

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Ein Spiel auf Augenhöhe erlebten die Zuschauer im Stadion am Schloss Strünkede. Der SC Westfalia besiegte den Holzwickeder SC durch einen umstrittenen Elfmeter mit 1:0. (Foto: Arne Pöhnert)

Fünf Punkte trennen den SC Westfalia nach dem elften Spieltag in der Gruppe 2 der Westfalenliga von seinem härtesten Verfolger: Während der Spitzenreiter gegen den Holzwickeder SC durch einen umstrittenen Elfmeter gewann, verlor der Tabellenzweite TuS Hordel sein Heimspiel gegen den SV Brackel.

Beim 1:0 gegen den Holzwickeder SC (6./17 Punkte) erzielte Fatmir Ferati das einzige Tor des Spiels in der 79. Minute vom Elfmeterpunkt. Der Schiedsrichter hatte auf Strafstoß entschieden, nachdem Marko Onucka im Strafraum zu Fall gekommen war. Nicht jeder Beobachter konnte die Entscheidung des Mannes an der Pfeife jedoch nachvollziehen.

Unzweifelhaft war der Elfmeter, mit dem Ferati in der 37. Minute am Torwart des Holzwickeder SC gescheitert war. So musste sich der Leistungsträger des SC Westfalia sein neuntes Saisontor für die Schlussphase aufheben. Nach 90 Minuten war das 1:0 aus der Sicht der Herner jedoch nicht unverdient, da der Spitzenreiter vor allem nach dem Seitenwechsel das Spielgeschehen beherrscht hatte.

Der SC Westfalia (1./28 Punkte) hat am kommenden Wochenende die Möglichkeit, einen weiteren Verfolger zu distanzieren. Das Auswärtsspiel bei TuS Sinsen (4./19 Punkte) wird am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. Die Formkurve des Gegners zeigt nach unten. Auf das 0:3 im Heimspiel gegen den FC Iserlohn folgten drei Unentschieden. Am vergangenen Wochenende trennte sich TuS Sinsen auswärts von Westfalia Wickede mit einem 2:2.

Und möglicherweise wird es an der Tabellenspitze sogar noch etwas einsamer, sollte der Lokalrivale Schützenhilfe leisten. Der DSC Wanne-Eickel (1./12 Punkte) empfängt zeitgleich TuS Hordel (2./23 Punkte) in der Mondpalast-Arena. Nach den jüngsten Eindrücken ist ein Heimsieg jedoch nicht unbedingt zu erwarten. Der DSC Wanne-Eickel blieb im Auswärtsspiel bei Mengede 08/20 (16./5 Punkte) unter den Erwartungen.

Beim 2:2 erlebten die Zuschauer eine turbulente Anfangsphase. Sven Preissing brachte die Gäste in der 3. Minute in Führung. Nach Gegentoren in der 6. und 15. Minute führten die Dortmunder jedoch schnell mit 2:1, ehe Josse Gerick (24.) den Ausgleich erzielte. Wer nach diesem munteren Auftakt weitere Tore erwartete, wurde jedoch enttäuscht. Am Ende trennten sich beide Mannschaften 2:2 - zu wenig für den DSC Wanne-Eickel nach dem Aufwärtstrend der vergangenen Wochen.

Mit dem 1:2 gegen den SV Brackel kassierte TuS Hordel zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft in einem Spiel mehr als ein Gegentor. Insgesamt sind es nun sieben Bälle, die der TuS-Schlussmann an elf Spieltagen aus dem Netz holen musste. Die Bochumer stellen mit dieser Bilanz immer noch eindeutig die beste Defensive der Westfalenliga.
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1 Kommentar
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Bernfried Obst aus Herne | 27.10.2016 | 10:08  
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