Westfalia setzt sich von den Verfolgern weiter ab

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Fatmir Ferati brachte den SC Westfalia mit einem verwandelten Foulelfmeter zurück ins Spiel. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Mit dem 2:1-Sieg gegen den Lüner SV feierte der SC Westfalia nicht nur den siebten Sieg im siebten Spiel, die Mannschaft von Trainer Christian Knappmann setzte sich von den Verfolgern weiter ab. Die Zuschauer erlebten im Stadion am Schloss Strünkede ein zähes Spitzenspiel, in dem die Gäste in der 33. Minute in Führung gingen.

Wäre bei diesem Zwischenstand Schluss gewesen, hätten die Herner die Tabellenführung vor dem Lüner SC lediglich dank des besseren Torverhältnisses behauptet. Bis zum Abpfiff sollte der Vorsprung jedoch auf sechs Punkte anwachsen, weil Fatmir Ferati (45./Foulelfmeter) und Dejan Petrovic (88.) mit ihren Treffern die Partie noch drehten. Weniger erfreulich waren die Unsportlichkeiten, die sich beide Mannschaften erlaubten. Auf Herner Seite sah Enes Kaya in der 23. Minute die Rote Karte nach einem groben Foulspiel. Kurz darauf war nach einer Tätlichkeit eines Gästespielers der personelle Gleichstand wieder hergestellt. In der Schlussminute sah ein weiterer Spieler aus Lünen nach einem überharten Einsteigen die Rote Karte.

Da TuS Hordel beim Tabellenletzten Mengede 08/20 völlig überraschend mit 0:2 verlor, bauten die Herner die Führung vor diesem Kontrahenten sowie die weiteren Verfolger aus Sinsen und Lünen auf fünf beziehungsweise sechs Punkte aus.
Weniger erfreulich verlief der siebte Spieltag für den DSC Wanne-Eickel. Das 0:1 beim SV Horst-Emscher war die fünfte Niederlage in der laufenden Meisterschaft. Das einzige Tor des Spiels fiel bereits in der 27. Minute. Besonders bitter: Mit einem Sieg hätte die Mannschaft von Traine Holger Flossbach an einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf vorbeiziehen können. So bleibt der DSC mit vier Punkten weiter auf dem drittletzten Tabellenplatz.

Die nächste Chance zur Verbesserung bietet sich am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den Kirchhörder SC (7./10 Punkte). Anpfiff in der Mondpalast-Arena ist um 15 Uhr. Zeitgleich muss der SC Westfalia bei TuS Hordel ran. Mit dem achten Saisonsieg könnten die Herner einen weiteren Verfolger distanzieren.
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