Vermietungsrekord krönt das vergangene Jahr

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Mosel, Musik und wilde Tiere: Glücksfee Maximiliane Abromeit (2. von links) zog die Lose für die Tombola. Friedhelm Cieslarzcyk freute sich über den ersten Preis, eine Wochenendreise an der Mosel. Ina Westphal ging mit zwei Musical-Karten nach Hause, und Friedhelm Ludwig bekam vier Tageskarten für die "Zoom Erlebniswelt" in Gelsenkirchen. Es gratulierten Sonja Pauli, geschäftsführender Vorstand (links), und Aufsichtsrat Bernhard Bruns (rechts). (Foto: Wohnungsverein Herne eG)

Mit einer Quote von nur 0,67 Prozent haben die Leerstände beim Wohnungsverein Herne ein historisches Tief erreicht. Dass mehr als 99 Prozent der insgesamt 1332 Wohneinheiten gut vermietet sind und die 1774 Genossenschaftsmitglieder weiterhin eine Rendite von vier Prozent pro Anteil erhalten, waren nur zwei der guten Nachrichten, mit denen der Vorstand Anfang Mai die Mitgliederversammlung im Kulturzentrum eröffnete.

In Filmbeiträgen ließ der Wohnungsverein Herne das Jahr 2015 Revue passieren. Der Vorstand erinnerte an Aktionen wie die „Heldin von nebenan“ oder den „1. Herner Treppenhauslauf“. Der Blick war aber auch in die Zukunft gerichtet: Rund 200000 Euro stehen für ein neues Sicherheitsprogramm zur Verfügung. Damit werden nicht nur kostenlos Rauchwarnmelder eingebaut, sondern auch die Hauptgasleitungen zu allen Immobilien mit Gasetagenheizungen überprüft. Wer seine Fenster und Türen mit Einbruchssicherungen versieht, erhält vom Wohnungsverein die Hälfte der Kosten erstattet – bis maximal 1000 Euro im Erdgeschoss und bis zu 500 Euro in Etagenwohnungen.

Mehr als zwei Millionen Euro investierte die Wohnungsgenossenschaft 2015 in die Instandhaltung und Renovierung. 2016 und 2017 werde jeweils die gleiche Summe aufgewendet, kündigte Sonja Pauli, geschäftsführender Vorstand, an. Der Fokus liegt nun auf einer Modernisierung des ehemaligen Deutsche-Bank-Wohnkomplexes in Sodingen. Die Gebäude an der Mont-Cenis-Straße/Eupener Straße werden energetisch saniert.

Um auch in Zukunft attraktiven und marktgerechten Wohnraum anbieten zu können, stellte der Wohnungsverein fünf Millionen für Neubauten mit insgesamt 20 generationengerechten Wohnungen bereit. Das Bauvorhaben „In der Helle“ wurde mit dem Einzug der Mieter im April abgeschlossen. Am Projekt Flottmannstraße mit insgesamt sieben generationengerechten Wohneinheiten hat der Kellerausbau begonnen.

Im Aufsichtsrat der Genossenschaft gibt es ein neues Gesicht: Birgit Westphal, seit 1984 Mitglied, wurde in der Nachfolge von Antje Sporea erstmals in das Gremium gewählt.

Quelle: Jounalistenbüro Herne
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