Heilige Weihnachtszeit!

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Heilige Weihnachtszeit!
An Weihnacht kommt mir's in den Sinn,
wo ist der Kindheitszauber hin?

Der Geruch nach Eisesluft und Schnee
Ich riech ihn nicht mehr, ach herrje.
Besuch der kam, der bracht’ ihn rein
Metallisch roch es, aber fein.

Um die Giebel heult der Wind
Ungemütlich hat’s draußen das himmlische Kind.
Wir sitzen hier und haben’s warm,
fast ergreift uns deshalb Scham.

Die Herdplatte glüht, erhitzt sind die Wangen
Draußen hat es zu schneien angefangen.
Der Bratapfel brutzelt in der Röhre
Wo ich ihn ständig zischen höre.

Omas Hände kneten Plätzchenteig,
glänzend, geschmeidig und weich.
Dann kommen sie in den Ofen rein
Und bald, da duftest mächtig fein.

Die Instrumente werden gestimmt,
zu denen man an Weihnacht singt.
Es wird nun selten richtig hell
Die Dämmerung, sie senkt sich schnell.

Wie im Traum verrinnt die Zeit
dann ist sie da, die Weihnachtszeit,
Familien Geborgenheit,
im Gottesdienst sie mich erreicht.

Verwandtschaft kommt von nah und fern,
man sieht sich wieder, hat sich gern.
Am Abend erklingen sie die alten Lieder
Wie immer, alle Jahre wieder.

Und dann endlich macht sie sich breit.
Und zieht ins Herz, die Heiligkeit
Der gnadenreichen Weihnachtszeit.
©By Gitte
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5 Kommentare
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 12.12.2015 | 20:04  
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Gitte Hedderich aus Herten | 12.12.2015 | 22:03  
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 13.12.2015 | 12:12  
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Gitte Hedderich aus Herten | 13.12.2015 | 13:46  
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 13.12.2015 | 14:02  
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