Bildergalerie: Jecke Weiber übernehmen das Rathaus

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Seit fünf Tagen ist Stadtbaurat Volker Lindner offiziell der erste Regent der Stadt Herten – und schon wurde ihm die Macht wieder entrissen. Pünktlich um 15.11 Uhr übernahmen am Donenrstag Jasmin und Heike vom Prinzessinnenclub der Karnevalsgesellschaft Langenbochum und ihr Gefolge die Geschicke im Rathaus. Dafür musste der Verwaltungschef zuvor den goldenen Rathausschlüssel rausrücken.

Obwohl Volker Linder schon mit Sträflingshemd und Strohhut ausgestattet war, konnten es die Damen nicht lassen und dekorierten ihn zusätzlich mit großen Ohren und einer Blues-Brothers-Brille. Die Hände gefesselt, eine Kette am Fuß und mit gestutzter Krawatte wurde der entmachtete Stadtbaurat dann ins Glashaus gebracht. Dort erwarteten ihn bereits mit lautem „Helau“ viele feierwütige Jeckinnen und Sitzungspräsidentin Conny Meyer zur großen Weiberfastnachtsparty. Diese nannte Lindner die Bedingung für seine Freiheit: Nur gegen ein großes Fass Bier würde er von den Fesseln befreit. Andernfalls müsse er ins Exil: nach Herne-Crange oder Gelsenkirchen-Mitte.

Da kaufte sich Volker Lindner doch lieber frei: „Ein Tauschhandel, den ich kaum ausschlagen kann“, schmunzelte Lindner. „Ich bin aber sicher, dass die Närrinnen und Narren unsere Stadt heute verantwortungsvoll und mit viel Begeisterung regieren!“

Nachdem er seine Freiheit zurückerlangt hatte, übernahm Volker Lindner gleich die nächste traditionsreiche Aufgabe: Als die große Polonaise der jecken Glashausgäste an ihm vorbeizog, teilte er fleißig Biermarken aus. Und resümiert mit einem Augenzwinkern: „An die fünfte Jahreszeit könnte ich mich gewöhnen.“
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