Hinter den Kulissen einer Kultmarke: Leser erhalten Einblicke bei Coca-Cola in Herten

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Hubert Kropp (hinten links), Julia Kropp (r.), Sandra Möller (l.) und Barbara Behrendt (Mitte) durften mit Betriebsleiter Uwe Weber einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Coca-Cola ist einfach Kult. Und in Herten lebt dieser Kult, nein, er wird hier sogar produziert und abgefüllt. Nur wie kommt das Kaltgetränk in die Flasche und dann zum Genuss in unsere Kühlschränke? Die Antwort gibt’s im Hertener Coca-Cola-Werk und der Stadtspiegel hat mit Coca-Cola einen exklusiven Blick hinter die Kulissen verlost.

Raus aus den hohen Schuhen und weg mit jeglichem Schmuck, stattdessen gibt’s ein kleidendes Haarnetz, Sicherheitsweste und Ohrenstöpsel, um Einlass zu erhalten in die Werksräume von Coca-Cola in Herten.
Nicht zu vergessen das Desinfizieren der Hände.
An der Paschenbergstraße hat alles seine Ordnung, zum Schutze der Mitarbeiter und Besucher natürlich ebenso wie für die Produkte selbst. Schließlich werden Cola, Fanta, Sprite & Co. nach strengsten Hygienebestimmungen produziert. Hubert und Julia Kropp, Sandra Möller und Barbara Behrendt durften sich von Betriebsleiter Uwe Weber und seiner Mannschaft herumführen lassen.
Dabei erlebten sie, wie akribisch in Herten gearbeitet wird. Während der gesamten Produktion hat die Kontrolle nämlich stets oberste Priorität. Zunächst einmal fahren die PET-Flaschen noch leer in die große Halle ein. Nicht ganz, eine Restpfütze steht noch in fast jedem Exemplar, manche sind sogar noch halb gefüllt. „Ein wenig Flüssigkeit muss sogar sein“, weiß Betriebsleiter Weber, für den nächsten Schritt, die Flaschenprüfung. Was zu viel ist, wird ausgeschüttet. Alles maschinell natürlich.
Dann geht’s den Flüssigkeitsbehältern auf den Grund.
Denn in so mancher Flasche hat nicht nur die Coke gesteckt, sondern auch „kritische Inhaltsstoffe“, etwa Reinigungsmittel für den Hausputz, Chemikalien fürs Auto, Salatsauce, auch von Brummifahrern würde eine solche Flasche während langer, einsamer Fahrten leider schon einmal zweckentfremdet, wissen die Mitarbeiter. All diese Fälle wandern, den Konsumenten wird es beruhigen, zuverlässig in den Müll (beziehungsweise Recycling).
Für die wiederverwertbaren dagegen geht es in die Reinigung, bei 60 Grad, bevor sie schließlich ein neues Leben mit frischem, neuem, schmackhaften Inhalt beginnen können und verpackt in einer Kiste den Weg antreten in einen der Super- oder Getränkemärkte der Nordwest-Region. Während der gesamten Produktion hat die Kontrolle übrigens stets oberste Priorität.
25 Staplerfahrer kümmern sich um die Kommissionierung entsprechend der elektronischen Lieferscheine.
Mit der Coca-Cola-eigenen „roten Flotte“ sowie LKW der Partner-Speditionen geht’s dann für die bekannte Limonade hinaus in Verkaufsstätten quer durchs Ruhrgebiet, in rund 25 Touren pro Tag. „Damit verlassen rund 21.000 Kisten täglich unser Lager“, weiß Ralf Holtmannspötter, Regionaler Marketing-Leiter der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG. Für Hubert und Julia Kropp, Sandra Möller und Barbara Behrendt gab es also viel zu entdecken und erfahren beim exklusiven Blick hinter die Kulissen.
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