Mit Herzblut - Christoph Ules bekennt sich zur Hertener Innenstadt

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Christoph Ules und sein Team ist motiviert am Standort in der Innenstadt zu bleiben.

Während um ihn herum viele Geschäfte leer stehen, bekennt sich Christoph Ules von Sport Ules zum Standort in der Innenstadt. "Wir sind ein echtes Hertener Familienunternehmen, da gehört Herzblut für die Stadt einfach dazu", erzählt der 56-Jährige, der das Geschäft seit 1994 führt.

1963 hatte sein Vater Heinz auf der Ewaldstraße 107 angefangen, seit 1992 findet man Intersport Ules nun mitten in der Innenstadt auf der Theodor-Heuss-Straße 2.


Leerstände sind ein Problem

Die Leerstände sind natürlich auch für den Geschäftsmann ein Problem, verhindert eine wenig pulsierende Innenstadt doch auch das Laufkundengeschäft. Insofern hätte er nichts dagegen, wenn sich zumindest in Sachen Herten Forum etwas tut. "Ganz gleich was dort herein kommen könnte, hauptsache die Ruine ist weg." Ein geplantes (und schon wieder ad acta gelegtes) Outletcenter hätte ihm aber durchaus auch Bauchschmerzen bereitet. "Die Leute kommen mit dem Wagen an, kaufen dort ein und fahren wieder. Durch die Stadt müssten sie ja nicht einmal gehen." Dabei brauche man "Frequenz" in der City, also spazierende Shopper.
Damit Christoph und Diana Ules und ihre vier Mitarbeiter weiterhin bestehen können, hat er einen "Fünf-Jahresplan". "Alle fünf Jahre gestalten wir das Geschäft um." Das ist jetzt Mitte Februar wieder soweit, vorher wird es bis zum 17. einen Räumungsverkauf geben. "Wir wollen unsere Stärken weiter ausbauen und uns von unseren Schwächen trennen." Eine solche "Schwäche" ist der Fanartikelverkauf. "Wenn man die Arena in der Nähe hat, kann man da einfach mit Schalke-Artikeln nicht mithalten", bekennt er. Ausgebaut werden die Stärken, die er im Fitness- und Gesundheitsbereich sieht.
Die Umgestaltung soll drei bis vier Tage dauern, am Montag 20. Februar, ist der Laden deshalb geschlossen. "Wir wollen in den Schaufenstern der Zechenstadt Herten Tribut zollen", sagt Christoph Ules und hat sich dafür mit einer Hertener Fotografin einiges einfallen lassen. Emotional gesehen sei Herten schließlich immer noch eine Zechenstadt
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