Nitroglycerin-Behälter im Backumer Tal gesprengt

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Kontrollierte Sprengung im Backumer Tal: Mit einem lauten Knall explodiert der Behälter, eine kleine Wolke ist zu sehen. Foto: Martin Pyplatz

Zu einer Sprengung kam es vergangene Woche (Mittwoch, 14. September) im Backumer Tal in Herten-Disteln. Das LKA schickte einen Sprengstoff-Experten.

Von Joachim Jürgens

Gegen 11 Uhr hat es an der Rosa-Parks-Schule eine Sprengung gegeben. Im Chemiebereich war ein Behälter mit überlagertem Nitroglycerin entdeckt und sicherheitshalber die Feuerwehr alarmiert worden. "Man befürchtete, der Stoff könnte explodieren", sagt Polizei-Sprecher Michael Pillipp.

Zur Sprengung rückte letztlich die Tatortgruppe Sprengstoff des Landeskriminalamts in Düsseldorf nach Herten aus. Die Feuerwehr rückte aus, nahm den Nitroglycerin-Behälter in Augenschein, sah sich jedoch mit dessen Entsorgung überfordert.

Deshalb wurde die Polizei benachrichtigt, die wiederum die Sprengstoff-Experten aus Düsseldorf anforderte. Die kamen zur Gesamtschule, zogen ihre Schutzanzüge an und holten das kleine Gefäß mit dem Nitroglycerin ins Freie. Dann sprengten sie den Behälter, der zuvor in ein anderes Gefäß mit Sand platziert worden war, auf dem Gelände im Backumer Tal (zwischen Rosa-Parks-Schule und Jugendzentrum Nord).
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