Topfpflanzen durch Drehbuch gerettet: Thorsten Schade präsentiert Kurzfilm

Nicolas Mussell (Kamera), Thorsten Schade (Regie), Florian C. Seibel (Rolle: Kameramann Björn, Musik), Stefan Arens (Technik) und Beate Adele Bernard (Rolle: Moderatorin) beim Dreh. (Foto: Alexander Mihm)

Thorsten Schade aus Herten hat aus der Not eine Tugend gemacht: Nach einigen guten Jahren als Schauspieler bei Film und Fernsehen, stand das Telefon plötzlich still. Für Thorsten Schade ein Grund, sich auf zu neuen Ufern zu bewegen.

Die Story Company, eine Firma in Köln mit dem Schwerpunkt „Stoffentwicklung“, war im Jahr 2002 auf der Suche nach neuen Talenten, um sie zu Drehbuchautoren auszubilden - eine Steilvorlage für den Hertener.
„Da ich die Topfpflanzen in meiner Wohnung aus lauter Langeweile fast schon zu Tode gewässert hatte, meiner Ehefrau mit schlechter Laune tierisch auf den Geist ging und ich ohnehin gerne Geschichten schrieb, bewarb ich mich um einen der begehrten Plätze“, erzählt Schade.
Als Aufnahmetest musste er ein selbstverfasstes Exposé erstellen. Nach langem Überlegen kam ihm die Idee zu „Showtime“. „Ich schrieb die Geschichte einer verzweifelten Frau, die glaubt, dass ihr Ehemann eine Affäre hat. In ihrer Not sucht sie Hilfe bei der umstrittenen Fernsehshow ‚In Flagranti‘ und es kommt zur Katastrophe.“
Die Story zündete und Thorsten Schade sicherte sich damit seinen Platz bei der Story Company. Im Laufe der Jahre vergaß er die Geschichte wieder, bevor ihn 2010 seine Frau „zwang“, mal wieder sein Arbeitszimmer aufzuräumen. In der Schublade fand er seine Geschichte und wandelte sie in ein Drehbuch um.
„In Deutschland hat es ein Autor schwer, wenn seine Lieblingsgenre Thriller, Horror und Mystery sind. Aus diesem Grund entschloss ich mich, ‚Showtime‘ gleich selbst zu produzieren und auch die Regie zu führen.“
Eine Crew mit großen Engagement sorgte dafür, das „Showtime“ zu einem spannenden Kurzfilm wurde, der auf dem Kurzfilmslam in Münster den zweiten Platz belegte und in der vergangenen Woche auf „nrwision.de“.de gezeigt wurde. Dort ist der Film auch jetzt noch in der Mediathek zu finden.
Die Story: Dana Wilkins (Svenja Klein) befürchtet, dass ihr Mann Norman (Daniel Marré) eine Affäre hat. Um ihm auf die Schliche zu kommen, sucht sie Hilfe bei der umstrittenen Fernsehshow „In Flagranti“.
Die Moderatorin, Ilona Kaufmann (Beate Adele Bernard), ertappt untreue Lebenspartner auf frischer Tat und stellt sie vor laufender Kamera zur Rede. Ein Detektiv verfolgt Norman zu einem Haus am Rande der Stadt. Der Verdacht einer Affäre scheint sich zu bestätigen. Als die Situation eskaliert, müssen alle Beteiligten schmerzhaft erfahren, dass einige Geheimnisse besser nie gelüftet werden sollten.
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