Luisenquelle

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  Olsberg: Luisenquelle | Die Luisenquelle liegt versteckt im Wald knapp unter dem Olsberg, schon im letzten Jahr wollten wir hin, leider endete der ausgeschriebene Wanderweg am einem Stacheldrahtzaun.
Aber da aufgeschoben ja nicht aufgehoben ist starteten wir dieses mal wieder. Nun von Olsberg aus.
Der Weg breit und asphaltiert begann schon einmal verheißungsvoll, aber wie sagt man? Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
"Schwierigkeitsgrad mittel", wollte ich verblüfft wissen?
Aaaaalso, nachdem wir frohgemut eine Weile vor uns hingewandert waren tauchte ein Auto auf, das in einer Parkbucht stehen blieb. Heraus stieg eine Frau. "Haben sie Angst vor Hunden", wollte sie wissen? Nö, haben wir nicht. Sie sind so nett, die Sauerländer, besonders wenn sie Touristen erkennen. "Wo möchten sie denn hin", erkundigte sie sich? "Zur Luisenquelle", gab ich Auskunft. "Dann sollte sie diesen Weg nehmen", wies sie auf einen schmalen Trampelpfad hin, der sich in die Höhe schlängelte. "Der ist viel sehenswerter, besonders die Felsen", lockte sie. Kurz dachte ich nach. Steiler, aber auch sicher kürzer. Fragend schaute ich meinen Mann an. Der nickte. Also los.
Ein wie ein Profibergsteiger ausstaffierter Mann gesellte sich zu uns. "Auch zum Olsberg Gipfel", fragte er. "Mal sehen", gab ich ihm Bescheid, "erst einmal zur Luisenquelle"(sie liegt ca 100M vom Gipfel entfernt) Wir wanderten los.
"Sie sollten kleinere Schritte machen und mehr im Takt gehen", empfahl er mir. Oh ja, das ging gut und dankbar nahm ich den Rat an. Nach einer Weile riet er mir im Zickzack zu gehen. Das wäre länger, aber nicht so steil. Puh ne, ich hatte ja den Weg gewählt um flott oben zu sein. Immerhin ein Höhenunterschied von 300 Metern. "Ich brauche eine Pause", verriet ich ihm und er stieg von dannen. "Wir sehen uns dann in ca 2,5Stunden am Gipfel", meinte er. Lustig der Mann, dachte ich so bei mir.
Wir kamen an einer Pfütze vorbei, das war sie doch wohl nicht, dachte ich, denn die Ännchen Quelle war auch nicht mehr. Aber nein, also weiter. Der Weg stieg und ich schwitzte, es hätte mir zu denken geben sollen das er sinnigerweise Klippenweg hieß.
Irgendwann stand ich vor einer Felswand. "Wir müssen falsch abgebogen sein", sprach ich zu meinem Mann und hielt mich an einem Baum fest. Er hangelte sich um mich herum. "Ne", sagte er, "Sieh mal" Richtig, an meinem Baum stand das Wanderschild. Vorsichtig lugte mein Mann um die Wand herum. "Da ist ein handbreiter Weg", informierte er mich. "Oh nein, nicht mit mir", entschied ich. "Ich will Urlaub machen und keinen Selbstmord begehen." Also zurück.
Wenn ich die Frau noch erwische", schimpfte mein Mann. "Dann bedanken wir uns für den Tip", riet ich, "die lacht sich doch einen Ast sonst." "Und wenn der Bergsteiger uns begegnet, fragen wir harmlos, wo haben wir sie denn überholt", lachte er. So langten wir unter Lachen und Scherzen nach ca 2 verlorenen Stunden wieder am Weg an. "Und nun", wollte mein Mann wissen? "nun wandern wir den Orginal Weg", bot ich an und das taten wir dann. Hinter jeder Biegung erwartete uns da ein wunderbarer Ausblick. Und auch die Luisenquelle enttäuschte nicht, es gab wirklich Wasser. Alles in allem ein toller Ausflug.
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7 Kommentare
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 18.09.2016 | 07:34  
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Herbert Lödorf aus Gelsenkirchen | 18.09.2016 | 08:21  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 18.09.2016 | 09:24  
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Christiane Bienemann aus Kleve | 18.09.2016 | 10:06  
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Gitte Hedderich aus Herten | 18.09.2016 | 10:33  
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Eckhard Schlaup aus Gladbeck | 19.09.2016 | 16:39  
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Gitte Hedderich aus Herten | 19.09.2016 | 20:01  
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