Hertener Rat stimmt für Landesgartenschau

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Der Blumen- und Gartenmarkt Herten (Bild) ist über die Region hinaus bekannt und die Haldenlandschaft gehört zu den Vorzügen der ehemaligen Bergbaustadt.
Nun wird sich auch Herten für die Landesgartenschau 2020 (LaGA) bewerben. Das wurde bei der Ratssitzung am Donnerstag beschlossen. Vorangegangen waren starke kontroverse Diskussionen.

Ein „Blau-Grünes-Band“ durch Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Herne und Herten soll die Landesgartenschau 2020 (LaGa) bilden. Das Projekt ist jetzt einen Schritt weiter: Nun zieht auch Herten mit.
Am Montag hatte bereits der Rat der Stadt Recklinghausen einer gemeinsamen Bewerbung und der Durchführung der Landesgartenschau 2020 geschlossen zugestimmt.
In Herten gab es dagegen Widerstände. Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel geht von einem maximal 42.500 Euro hohen Verlustrisiko aus und überzeugte damit die Kritiker. Nach ersten Vorstellungen des Projekts war von einem Eigenanteil von 625.000 Euro ausgegangen worden.
Einigen Ratsmitgliedern der Opposition (CDU, FDP, Linke, WIR) war angesichts der kommenden Grundsteuer-Erhöhung Hertener Bürgern in der finanziell klammen Kommune nicht vermittelbar.

So geht es weiter:
Die gemeinsame Bewerbung der vier Städte muss spätestens am 31.8.2015 eingereicht werden.
Mitbewerber sind Kamp-Lintfort (Niederrhein) und Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis.
Eine Jury wird alle Bewerberorte unter die Lupe nehmen.
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