Mein Wochenrückblick für die KW15

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    Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen & Freunde,

mit dem „offiziellen“ Ende des Osterurlaubs folgt hiermit der nächste „offizielle“ Wochenrückblick.

Wie ich schon berichtet hatte, habe ich zusammen mit einer Delegation aus Herten das vergangene Wochenende in unserer Partnerstadt Arras verbracht. Anlässlich des 100sten Jahrestages, Ende des ersten Weltkrieges und 101 Jahre die "Schlacht um Arras", war ich am Montag bei der Kranzniederlegung und den anschließenden Feierlichkeiten mit dabei. Wenn man sich vor Augen führt, dass es noch gar nicht lange her ist, das Deutsche und Franzosen sich als Feinde gegenüberstanden, wertschätzt man das heutige friedliche Zusammenleben mit unseren französischen Nachbarn unf Freunden noch viel mehr. Ich wünsche uns allen, dass uns auch in Zukunft ein friedliches Miteinander der europäischen Nachbarn erhalten bleibt. Dies bedeutet natürlich, dass auch in Zukunft Menschen aktiv an diesem gemeinsamen europäischen Haus werden arbeiten müssen. Was Herten und seine Partnerstädte angeht, mache ich mir da aber wenig Sorgen, denn hier wird der aktive Austausch miteinander gut gepflegt. Auch wenn es auf politischer "Staatsebene" in manchen Ländern schwieriger wird, wirkt sich das nicht auf die Bürgermeister-Ebene, also vor Ort aus.

Freundschaft kennt keine Grenzen.

Leider konnte ich aufgrund diverser Staus auf der Rückfahrt den Termin bei der Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft Hubertus nicht mehr einhalten. Das tut mir sehr leid, ich bin aber Zuversichtlich, hier zu einem anderen Zeitpunkt noch die Gelegenheit für einen Besuch zu finden.

Am Dienstag führte ich in Recklinghausen ein Gespräch zur Veranstaltung „Doppelpass an der Zeche Schlägel & Eisen“. Das Team der Fußballfabrik von Ingo Anderbrügge hatte bekanntlich vor einigen Wochen auf dem ehemaligen Zechengelände eine Veranstaltung für fussballbegeisterte Jugendliche, die einen gewissen „Drive“ für ihr Leben noch suchen, angeboten. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, wie man sich das gewünscht hätte. Aus diesem Grund stehen die Chancen gut - die Aktion vor dem Sommer noch einmal zu wiederholen. Wir werden frühzeitig aufrufen und berichten.

Der restliche Tag drehte sich dann im Wesentlichen um die ersten Vorbereitungen für die kommende Sitzungsfolge – Vorlagen müssen abgestimmt und vorbereitet werden, Rücksprachen müssen gehalten und eine gemeinsame Verwaltungslinie gefunden werden. Dazu folgten dann natürlich auch die Gespräche mit den Vorsitzenden der politischen Fraktionen oder deren Vertreter.

Schuldenstand der Stadt Herten weiter gesunken!

Auch diese erfreuliche Nachricht, bzw. bestätigte Tendenz konnte ich in Gesprächen der letzten Monate erläutern. Die öffentlichen Vorlagen dazu sind in zwei Wochen auf unserer Homepage einsehbar. Abschluss 2017 / Quartalsbericht 2018. So konnten alleine die Liquiditätskredite (was unser Dispokredit ist) in den zurückliegenden knapp zwei Jahren um ca. 25 Millionen Euro reduziert werden. Nun werden die Vorlagen noch aktuallisiert, von mir unterschrieben und dann allen Ratsmitgliedern per Post zugestellt.

Der Mittwoch begann wie üblich mit der Wirtschaftsförderungs-Runde. Hier standen neben einer ganzen Reihe von Terminen auch wieder Flächen- und Ansiedlungsanfragen auf der Tagesordnung. Es freut mich, dass auch weiterhin viele interessante Anfragen unsere Stadt erreichen und damit zeigen, dass wir als attraktiver Standort wahrgenommen werden. Somit sind wir nahe dran, alle Flächen auf Schlägel und Eisen vermarktet zu bekommen. Man könnte auch sagen, "es wird Zeit", das wir den Start auf der Fläche Westerholt/Hassel geben können. Hier ist aber noch einiges an Vorarbeiten zu leisten.
Wir hoffen, dass es auch mit den großen Projekten, welche die Stadt beschäftigen, bald in entscheidender Weise weitergeht. Auf Ewald sieht man nun erste Bauaktivitäten und mit anderen Investoren und Interessierten sind wir in guten Gesprächen.

Zwischen Terminen und Gesprächen habe ich dann noch die Gewinnerin der Schalkekarten-Verlosung ziehen dürfen. Sonntag ist Derby-Zeit – ich freue mich auf eine ganz besondere Bürgersprechstunde zum besonderen Anlass ⚽ ...

...mein Tipp, ein nervenaufreibendes 2-1 Glück auf.

Nachdem die Entwicklungen „auf Ewald“ und Schlägel & Eisen dann nochmal das Thema einiger Rücksprachen waren, hatte ich noch etwas Zeit für die tägliche Eingangspost, bevor mich der Weg zur Jahreshauptversammlung des Bunds der deutschen Schiedsmänner und Schiedsfrauen führte, wo ich ein Grußwort sprechen durfte und um mich für den ehrenamtlichen Einsatz zu bedanken. Im Übrigen ein sehr interessantes Thema – die vorgerichtliche Schlichtung durch ehrenamtliche Schiedsleute hat in ungefähr der Hälfte der Fälle Erfolg und entlastet das Justizsystem und die Haushalte der beteiligten Bundesländer auf spürbare Weise. Ein Ehrenamt wohlgemerkt, welches Menschen mit ausgeprägten sozialen Fähigkeiten und Wissen erfordert. Vor denen, die sich in dieser Weise engagieren, kann man nur den Hut ziehen. So galt meine besondere Ansprache und mein besonderer Dank dem Hertener Bürger und Geschäftsführer Herrn Hartmut Spanke für seine 5-jöhrige Zugehörigkeit.

2800 Bürgerinnen und Bürger haben entschieden.

Eine Quote von annähernd 50 % an Rücksendungen der 6000 Fragebögen ist außergewöhnlich gut und unterstreicht zumindest ein hohes Interesse fer Bürgerschaft mitzuentscheiden. Ob das "Wirrwarr" der Zielgruppenentscheidung im Vorfeld dann zu einem breit akzeptierten Erfolg führt- wird am Ende des Prozesses der RAT entscheiden.

Am Donnerstag ging es dann bereits früh am Morgen als "Selbstfahrer" nach Münster zu einer zweitägigen Klausurtagung der Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen im Regierungsbezirk Münster. Aus aktuellem Anlass fuhren alle Teilnehmer zunächst einmal zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Amokfahrt vom vergangenen Samstag zum Kiepenkerl-Denkmal in der Innenstadt.

Es gibt Dinge, die braucht kein Mensch und lassen einen völlig unverständlich zurück.

Die Klausurtagung selbst war natürlich mit Themen gefüllt, welche die ganze Region betreffen. So wurden beispielsweise Sachstände zu großen Regionalprojekten wie der Internationalen Gartenschau, Smart Region, Innovation City oder den Halden präsentiert. Flächenplanung und –entwicklung war ebenso ein Thema wie die sozialpolitischen Fragen – die demografische Entwicklung der Region und das derzeit groß in den Medien aufgehängte Thema „sozialer Arbeitsmarkt“.
Natürlich sind all diese Themen wichtig und zu bedenken. Ich persönlich blicke auf diese Themen logischerweise ein ganzes Stück weit „durch die Herten-Brille“ und da ist die Frage natürlich immer: was wirkt sich wie auf unsere Stadt aus, was nützt ihr und den hier lebenden Menschen und in welcher Form, und was genau nicht? Auf jeden Fall nutzt alles, was Herten als Stadt finanziell entlastet und uns auf diese Weise die Möglichkeit gibt, neue Chancen zu schaffen unf weitere Handlungsspielräume zu erschließen. Die Einnahmeseite zu erhöhen ist eine Sache, die Begehrlichkeiten von anderen Seiten zu begrenzen, eine Andere.

In der kurzen Mittagspause besuchte ich eine befreundete Galerie im Münsters City - die seit 1900 ansässige GALERIESCHEMM ein paar Meter vom Tagungsort gelegen, konnte ich mich schnell für einige Exponate begeistern. Etwas, was mir im Kreis Recklinghausen und noch mehr in Herten fehlt.
Was aber nicht ist, kann man ja anstreben. Alleine schon "zu schauen", kann in vielerlei Hinsicht inspirieren und mich kreativ erfreuen.

Kunst - entfaltet ihre Kraft im Auge des Betrachters.

Am Samstagabend bekommt das Glashaus „den Blues“. Das Lions-Hilfswerk Herten e.V. veranstaltet – nicht zum ersten Mal – ein Blues&Rock-Benefizkonzert, bei dem ich die Ehre habe, einige einleitende Worte zu sprechen. Es stehen vier Bands auf dem Programm, die von 19 Uhr bis Mitternacht für erstklassige Unterhaltung sorgen werden. Ich freue mich darauf.

https://m.facebook.com/Lions.Blues.Herten

Ebenso freue ich mich am Sonntag auf das Derby. Ein halbwegs bekannter, schwarzgelber Club kommt aus Lüdenscheid-Nord angereist, um dem FC Schalke 04 drei Punkte zu schenken.  Scherz beiseite – es wird sicherlich ein schöner Fußballnachmittag mit besonderer Bürgermeister-Sprechstunde bei hoffentlich gutem Wetter und vielen Toren. Im Herzen bin ich Fan des Ruhrgebiets und seiner Vereine.

Wie immer stehe ich für Fragen unf Gespräche gerne zur Verfügung. Ob hier oder in meinen Bürgersprechstunden in meinem Büro. Vor den von mir geleiteten öffentlichen Sitzungen. Ein seit längerer Zeit verschobenes Format, einer Bürgersprechstunde im Stadtteil (im Quartier) ist in Planung. Leider ist mir meine Krankheit da etwas "zwischengegrätscht", nun bin ich wieder bei 120 Prozent und werde zeitnah dazu berichten.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes und ein positiv ereignisreiches Wochenende!

Ihr Fred Toplak
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