Verzichtet Bürgermeister Dr. Ulrich Paetzel auf die nächste Grundsteuererhöhung ab 2018?

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In den letzten Tagen erhielten die Hertener Bürgerinnen und Bürger den Grundsteuerbescheid für 2015. Damit wurde auch für alle Bürger die Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes von 565 v.H. auf 795 v.H. wirksam. Gleichzeitig erhielten die Bürgerinnen und Bürger ein Schreiben unseres Bürgermeisters Dr. Ulrich Paetzel und unseres Stadtkämmerers Matthias Steck, das über die Hintergründe der Grundsteuererhöhung aufklären soll. Am Ende des Schreibens wird ein Blick in Zukunft gewagt, der bei den Bürgerinnen und Bürgern Hoffnung wecken mag. Noch während der Vorstellung des Haushalts 2015 führte Stadtkämmerer Matthias Steck aus: „Ab 2015 müssen wir auf 795 Punkte erhöhen, was knapp 3,5 Mio. jährlich einbringt und ab 2018 auf 875 Punkte, was jährlich weitere 1,2 Mio. ausmacht.“ Die nächste Erhöhung der Grundsteuer ab 2018 schien also unausweichlich zu sein. Nun ist im aktuellen Schreiben aber eine andere Darstellung zu lesen: „Der Beitrag, den wir Ihnen abverlangen müssen, besteht in der Erhöhung des Hebesatzes für die Grundsteuer B von 565 v.H. auf 795 v.H. ab 2015. (…) Klar und transparent ist: (…) Aber wir versichern Ihnen, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um weitere Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verhindern.“ Von einer weiteren Erhöhung auf 875 Punkte ab 2018 ist in diesem Schreiben keine Rede mehr. Vielmehr erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Versicherung, dass weitere Belastungen verhindern werden sollen. Dürfen die Bürgerinnen und Bürger diese Versicherung dahingehend verstehen, dass auf die Erhöhung des Hebesatzes der Grundsteuer B von 795 v.H. auf 875 v.H. ab 2018 verzichtet werden soll? Es wäre eine kleine Sensation. Schon in drei Jahren können wir sehen, was diese bürgermeisterliche Versicherung taugt. Ob sich dann noch jemand im Rathaus an diese Versicherung erinnern mag?
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