Klassenausflug vor Ferienbeginn

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Wasserschloss
  Herten: Schlosspark |

-Ein toller Einstieg in die Ferienzeit für die Schüler, viel Arbeit und Verantwortung für die Lehrer. –

Für einen erfolgreichen Schulausflug, damit auch ja alle Kinder wohlbehalten nach Hause zurückkehren ist eine sorgfältige Planung unter Einbeziehung der Eltern, der Schüler und des Klassenlehrers notwendig. Glück für die Klasse 3c der Grundschule am Wilhelmsplatz die viele engagierte Eltern und Lehrer hat, um diese Kriterien zu erfüllen.

Der Ausflug sollte in den naheliegenden Schlosspark führen. Erst einmal nichts Besonderes.
Als ich aber von dem Papa, der sich im Schlosspark gut auskennt und sich bereit erklärt hat die Gruppe zu führen, hörte dass es dort Rehe gibt, wurde ich hellhörig. Ich war schon als Kind mit meinen Eltern im Schlosspark spazieren und heute tue ich es mit den Meinen, aber Rehe hatte ich dort in all den Jahren noch nie gesehen. Wenn es dort wirklich Rehe gibt, die ich noch nie gesehen hatte, was gibt es dann wohl sonst noch Spannendes zu entdecken. Kurz entschlossen ging ich mit und sollte nicht enttäuscht werden.

Heimat vieler Tiere

Ich war erstaunt wie viele Tiere im Schlosspark beheimatet waren. Außer den Rehen gibt es dort noch sehr viele Vogel-, Nagetier-, und Insektenarten die allesamt im Park wohnen. Viele Gänse zum Beispiel fliegen aus diesem Grund und wegen des veränderten Klimas gar nicht mehr in den Süden, sondern bekommen ihre Jungen gleich hier im Park. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir, die Spaziergänger uns gut um sie zu kümmern, indem wir ihren Lebensraum nicht verändern.

Ich habe nie ganz verstanden warum ich mit meinen Kindern heute keine Enten mehr füttern darf. Früher haben wir immer ein paar Scheiben Brot dabei gehabt. Die Erklärung ist genauso logisch wie einfach: Habt ihr schon einmal einen Brot backenden Erpel gesehen, der anschließend mit seiner Entenfamilie das Brot teilt und frisst? Nein? Ich auch nicht. Und das ist der Knackpunkt. Brot ist ganz sicher nicht die richtige Nahrungsquelle für unsere Parkvögel. Sie sind auf unsere Hilfe nicht angewiesen, weil sie alles was sie brauchen in der Natur finden.

Aber nicht nur die Tiere, sondern auch wir konnten im Park einiges Essbares finden. Überall am Wegesrand wuchsen Pilze die fast alle essbar waren. Die Kinder sammelten ununterbrochen Maronen die in Massen verstreut auf dem Boden lagen. Einige davon wurden gleich probiert, denn man kann sie auch roh essen. Sie sind nur nicht sehr bekömmlich.

Sehr interessant war auch die Streuobstwiese, die als Nahrung für die Tiere im Park angelegt wurde. Leicht versteckt hinter Bäumen, konnten wir ein Bienenhotel finden.

Trotz eines heftigen Regenschauers am Ende unserer Schlosspark-Tour war es ein spannender Vormittag für uns alle. Ich weiß nicht, wie viel die Kinder der Klasse 3c gelernt haben, aber Spaß hatten sie sicher. Da ist es doch eine Überlegung wert, liebe Eltern den Fernseher mal auszuschalten und ab in die Natur zu gehen. Testet selbst was eure Kinder euch über den Schlosspark alles berichten können. Ein netter und dazu noch kostenloser Ausflug ist gewiss. ;-)
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3 Kommentare
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Peter Gerber aus Menden (Sauerland) | 03.11.2013 | 22:28  
217
Melanie Gaber aus Herten | 03.11.2013 | 22:31  
28.410
Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 04.11.2013 | 07:56  
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