Mängelliste

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Herten, den 24.07.2015

Betr.: Den Auftrag Langzeittest des Modells Homo Sapiens!

Sehr geehrter Herr Gott!

Ihrem Auftrag gemäß testete ich in einem Langzeit Verfahren Ihr Modell Homo Sapiens.
Zunächst einmal vielen Dank, das ich an dieser Studie seit nunmehr 62 Jahren teilhaben darf.

Leider ergab sich eine immense Mängel Liste des Modells.

Die Abwehr funktioniert nicht richtig!
Als Kleinkind aß ich die Haare meines besten Freundes, eines Terriers. Die Verdauung der Substanz funktionierte nicht und beinahe wäre es zum Exitus und damit zum Abbruch des Testes gekommen. Hunde dagegen vertragen Menschenhaar(in gewissen Grenzen)tadellos. (soweit mir bekannt.)

Gleichfalls ergab der Genuss von Möhren aus Omas Garten einen Wurmbefall (nicht sonderlich angenehm für den Typus. (Außer der Genuss der verordneten Bitter Schokolade)

Einige Jahre dann ohne nennenswerte Probleme, aber dann mit zunehmenden Alter tauchten echte Verschleißerscheinungen auf. Alls da wären:

Punkt 1: Die Zähne!
Sie zeigen grobe Abnutzungserscheinungen und müssen in den meisten Fällen vor Ablauf der Verwendungszeit entfernt und ersetzt werden.

Punkt 2: Die Haut!
Nach relativ kurzer Blütezeit wird sie häufig unansehnlich und zum Teil auch formlos durch Verlust der Elastizität. Sämtliche Wundermittel helfen leider nur zeitlich begrenzt, da wäre Nachbesserung empfehlenswert.

Punkt 3: Die Knochen!
Bei starker Beanspruchung tritt eine frühzeitige Materialermüdung auf, die keineswegs wünschenswert ist. Begleiterscheinungen wie Schmerzen und schließlich Ersatz sollten doch vermeidbar sein.

Punkt 4: Die Augen!
Mit den Jahren lässt auch hier die Sehschwäche nach. (Wünschenswerter Nebeneffekt: Falten werden nicht mehr so sehr wahrgenommen.)

Punkt 5: Das Gehör!
Hier erscheint der Verlust nicht so tragisch, man kann ihn durch erhöhen des Sprach Volumens entgegen wirken.

Punkt 6: Der Geist!
Folgendes Beispiel: Wenn an einer Wasserstelle ein Tier verendet ist, wissen die Nachfolgenden, das dieses Wasser ungenießbar ist und begeben sich auf erneute Suche. Der Mensch weiß genau, das die sogenannten Genussgifte schädlich sind, dennoch rauchen, trinken und konsumieren sie oft sogar Rauschgift. Warum? Hier wäre ein Frühwarnsystem gefragt.

In der Hoffnung auf eine lange fruchtbare Zusammenarbeit
Hochachtungsvoll Gitte Hedderich
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11 Kommentare
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 08.02.2017 | 10:16  
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Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr | 08.02.2017 | 12:52  
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 08.02.2017 | 13:46  
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Gitte Hedderich aus Herten | 08.02.2017 | 16:20  
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 09.02.2017 | 05:35  
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Gitte Hedderich aus Herten | 09.02.2017 | 07:25  
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 10.02.2017 | 06:07  
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Gitte Hedderich aus Herten | 10.02.2017 | 08:45  
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 12.02.2017 | 13:13  
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Gitte Hedderich aus Herten | 12.02.2017 | 14:08  
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 13.02.2017 | 05:57  
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