1. Heimspiel! Herten Löwen wollen gegen RSV Stahnsdorf punkten

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Neu-Löwe DeAndre John Landsdowne (Mitte, Spielszene aus dem Test gegen die Düsseldorf Giants) spielt die Gegner schwindelig. (Foto: Stefan Jurgeleit/Hertener Löwen)
Herten: Rosa-Parks-Schule | Es kann nur besser werden: Am Samstag können Fans der Hertener Löwen ihr Team endlich wieder zuhause anfeuern. Mit ihrer Unterstützung soll ein richtiger Feiertag werden.

Denn für die Hertener Löwen wurde aus dem Saison-Auftakt in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB Nord ein misslungener Start. Sie verloren mit 26 Punkten Differenz (89:63) bei den Artland Dragons in Quakenbrück. Am 3. Oktober steht für die Löwen das erste Heimspiel an. Dann ist der RSV Stahnsdorf zu Gast in Herten. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule in Herten, Fritz-Erler-Straße 2. Eintrittskarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse sowie im Vorverkauf im Kundencenter der Vestischen in der Innenstadt, Kaiserstraße 73. Sitzplätze kosten 10 Euro (ermäßigt 7 Euro), Stehplatz-Karten gibt es für 6 beziehungsweise 4 Euro.

Neuzugang Landsdowne sensationell


Rückblick: Die Niederlage in Quakenbrück am vergangenen Samstag offenbarte ein starkes Ungleichgewicht im Hertener Team. Während der US-Amerikaner DeAndre John Landsdowne stolze 40 Punkte machte, erreichten nur fünf seiner Mitspieler nur einstellige Werte. Aus Sicht des Löwen-Trainer Majdi Shaladi hätte die Partie auch anders verlaufen können, immerhin machten die Löwen die ersten Punkte des Spiels und behaupteten diese minimale Führung über drei Minuten lang. Doch insbesondere im zweiten Viertel versagten die Hertener sowohl in der Defense als auch in der Offense, in der sie nur acht Punkte in zehn Minuten machten.

Defensive und Offensive zeigen Schwächen


„Wir haben richtig stark begonnen, aber im zweiten Durchgang nach und nach das Selbstvertrauen verloren, was man für einen Sieg in Quakenbrück definitiv braucht“, beurteilte Shaladi nach der Niederlage. Für den schlechten Auftakt sah er gleich mehrere Gründe, nicht nur fehlendes Wurfglück. Selbstkritisch äußerte er sich dazu: „Wir werden in Zukunft körperlicher spielen und dadurch mehr Rebounds holen. Außerdem hat man gesehen, dass Jeffrey Martin und Max Fischer noch nicht die nötige Bindung zum Spiel haben“, zudem sei der verletzungsbedingte Ausfall von Center Felix Neumann ein Faktor gewesen. Sowohl Martin als auch Fischer, beide deutsche Spieler des Jahrgangs 1990, waren erst vor Kurzem verpflichtet worden.

Gast aus Brandenburg



Gegen den RSV Stahnsdorf möchte das Team nach den Worten seines Trainers die Niederlage wieder wett machen: „Wir wollen am nächsten Spieltag unser Heimspiel gegen Stahnsdorf unbedingt gewinnen“, so Shaladi.
Das Heimspiel gegen die Brandenburger ist das erste der Saison vor heimischem Publikum. Die beiden Teams kennen sich aus der ProB schon lange, pflegen allerdings nicht das beste Verhältnis, seit die Löwen in der letzten Saison zum Auswärtsspiel zu spät kamen. Das führte zu einem Punktabzug. In den Play-Downs konnten sich die Hertener dann allerdings besser behaupten. Sie blieben regulär in der Liga, während der RSV sportlich abstieg. Nach dem Verzicht eines anderen Teams auf die ProB-Lizenz kann Stahnsdorf nun aber erneut in der ProB Nord antreten.
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