Derbysieg zum Jahresabschluss

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Eine Woche nach dem Derbysieg gegen die VfL Astrostars Bochum haben die Korbjäger der Hertener Löwen einen weiteren Revier-Rivalen in die Knie gezwungen. Die Raubkatzen gewannen gegen die Schwelmer Baskets mit 80:77 (34:40).

Aus Sicht der Löwen-Fans verlief der Start der Partie optimal. Blake Poole und Matt Reid erzielten ein schnelles 5:0 für die Hausherren, die sehr konzentriert und engagiert ins Spiel gingen. Für die Gäste aus Schwelm gelang David Hicks der erste Korberfolg. Die Partie war offen und die Zuschauer sahen von der ersten Minute ein spannendes Spiel. Ein erfolgreicher Distanzwurf des Ex-Löwen Sebastian Schröter sorgte nach rund fünf Minuten für den ersten Gleichstand, wenig später war es wiederum Schröter, der für die erste Führung der Gäste verantwortlich war. Doch auch die Löwen zeigten, dass sie aus der Distanz einnetzen konnten. Opitz markierte die erneute Führung und wenig später sorgte David Michalczyk für den 19:17-Zwischenstand nach zehn Minuten.

Auch im zweiten Durchgang kamen die Zuschauer auf beiden Seiten voll auf ihre Kosten. Zwar konnten sich die Löwen zunächst leicht absetzen (23:18). Das schockte die Schwelmer aber keineswegs. Allerdings konnten die Hausherren ihre Führung zunächst weiter behaupten. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit lief bei den Löwen allerdings nicht mehr viel zusammen, so dass die Korbjäger aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis mit einer 34:40-Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.

Kurz nach dem Seitenwechsel war es einmal mehr Sebastian Schröter, der aus der Distanz einnetzte. Die Gäste führten mit neun Punkten. Das war gleichzeitig die höchste Führung des heutigen Abends und unter keinen Umständen eine Vorentscheidung. Die Löwen nahmen ihr Kämpferherz in beide Hände und fanden zurück ins Spiel. Ein bärenstarker Blake Poole sowie ein gut aufgelegter Matt Reid sorgten dafür, dass das Spiel schnell wieder spannend wurde. Durch einen 16:2-Run der Raubkatzen war das Spiel gedreht. Vor dem Start des letzten Viertels führten die Hausherren mit drei Punkten (56:53).

Auch im Schlussviertel schenkten sich beiden Mannschaften nichts. Zunächst gelang es den Löwen, die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Dennoch markierte Hogg nach vier Minuten die 63:64-Führung für die Gäste. Doch die Löwen schlugen zurück und holten sich unmittelbar danach die Führung wieder.

Zu Beginn der Crunchtime hatten sich die Löwen eine 74:71-Führung erkämpft, doch die Schwelmer wollten ihre Chancen auf den Sieg nutzen. Hicks verkürzte durch zwei verwandelte Freiwürfe, doch Lukas Weigel stellte die alte Führung schnell wieder her. Wieder war es Lukas Weigel, der durch einen Steal den Ball zurück zu den Löwen brachte. Wenig später schickten die Gäste Blake Poole an die Linie, der aber nur einen seiner beiden Versuche im Korb versenkte (77:73). Auf der Gegenseite machte es David Hicks besser und verkürzte auf 77:75. Wenig später konnte auch David Michalczyk nur einen seiner Freiwürfe verwandeln, so dass Felix Engel die Löwen-Führung weiter schmelzen ließ (78:77). Kurz darauf machte es Michalczyk weiter spannend. Seine Freiwürfe wollten einfach nicht in den Korb, doch Blake Poole stand an der richtigen Stelle und erhöhte durch einen Tip-In auf 80:77. Die Gäste hatten noch neun Sekunden Zeit um die Verlängerung zu erreichen, doch der letzte Wurf fand den Weg an diesem Abend nicht mehr in den Korb.

„Das war heute ein spannendes und knappes Spiel. Die Partie hätte am Ende auch anders ausgehen können. Dennoch bin ich der Meinung, dass der Sieg am Ende verdient war“, sagte Löwen-Trainer Tobias Trutzenberg.

„Glückwunsch an die Hertener Löwen. Das Spiel war so knapp, dass es am Ende auch anders hätte ausgehen können. Da waren Kleinigkeiten ausschlaggebend“, fand auch Raphael Wilder, Coach der Schwelmer Baskets.

„Für uns war der Sieg ganz wichtig. Nicht nur für die Punkte, sondern auch für das Selbstvertrauen und die Moral“, ergänzte Löwen-Trainer Dirk Ewald. Die Mannschaft der Löwen geht nun in verdiente Weihnachtspause, ehe es am 12. Januar mit einem Heimspiel gegen die Basket Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB weitergeht.

Hertener Löwen – Schwelmer Baskets 80:77 (19:17; 15:23; 22:13; 24:24)

Löwen: Reid (25/1 „Dreier“), Poole (24, 13 Reb., 5 Ass.), Weigel (8, 8 Reb.), Bartels (7/1), Henrichs (6), Opitz (5/1), Michalczyk (3), Schulze Pals (2), Grote

Schwelm: Hicks (26/1, 9 Reb.), Schröter (17/2, 9 Reb.), Hogg (14/1, 13 Reb.), Engel (7), Fiorentino (4), Agyapong (4), Kramer (3), Robinson (2), Haake

Spielfilm: 10:7 (5.), 19:17 (10.), 27:25 (15.), 34:40 (20.), 44:45 (25.), 56:53 (30.), 65:66 (35.), 80:77 (40.)
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