Europa am Ball fest vereint - Euro-Cup ein voller Erfolg

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Wenn Nachwuchsfußballer aus ganz Europa den Weg ins ballsportlich eher beschauliche Herten finden, kann es nur eine Erklärung dafür geben: Die Jugendabteilung von BW Westfalia Langenbochum hat zum Euro-Cup gerufen.

Das geschah am Wochenende und die zehn- und elfjährigen Jungtalente hatten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im internationalen Vergleich zu messen. Nicht weniger als fünf Teams aus Belgien, Niederlande, Tschechien und England haben die lange Reise gemacht. Dabei kombinieren sie nach eigener Aussage das "das Sportliche mit dem tollen familiären Ambiente“.
PSV Eindhoven und Feyennoord Rotterdam, Blackburn Rovers und Sparta Prag sowie FK Beveren aus Belgien trafen auf Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, 1.FC Köln, Schalke 04 und viele andere. Da war es klar, dass die Blau-Weißen aus Langenbochum sich als gute Gastgeber zeigten und letztendlich die hinteren Tabellenplätze belegten.
24 Mannschaften spielten an zwei Tagen um den begehrten EURO-CUP Wanderpokal, aber jedes Team erhielt am Ende natürlich auch einen eigenen Pokal. Vor rund 1000 Zuschauern wurde besondere Fußballklasse geboten - Ballgeschiebe und Herumstolpern Fehlanzeige. Bei so viel internationalem Glanz ist es ein kleiner Fußball-Gag, dass ausgerechnet zwei Ruhrpott-Clubs den Weg ins Finale schafften. Leistungsgleich war das Endspiel dann auch spannend. Letztendlich gewann der Vfl Bochum gegen RW Essen aber verdient mit 4:3.
Die Organisation lief unter der Leitung von Bastian Pröpper perfekt, er hatte die Einladungen vorgenommen, den Spielplan kreiert und besetzte noch die Turnierleitung. Kein Wunder, weiß er doch, wie das Turnier auszusehen hat, spielte er vor 26 Jahren doch selbst noch unten auf dem Hallenboden beim Euro-Cup. Aber auch die 80 ehrenamtlichen Helfer, alle mit dem Verein verbunden, alles Mütter, Väter oder Funktionäre, hatten drei Tage Arbeit von morgens um 6 Uhr bis in die Nachtstunden viel Arbeit. So wurden schon am Freitag die Jungen aus Berlin und Blackburn vom Flughafen abgeholt, während die Offenbacher und andere Teams in umliegende Hotels im Kreis chauffiert wurden.
„Unsere Mädels“ so Pressesprecher Steven Fischer, haben klasse Arbeit geleistet. 240 Jungen über die Turniertage mit drei Mahlzeiten versorgen." Während einige Mannschaften wegen der Nähe zum Veranstaltungsort abends nach Hause fuhren, verblieben andere in der Rosa-Parks-Schule und hier galt es auch eine wohnliche Unterkunft herzurichten, während wieder andere bei ihren Gasteltern in Herten schliefen. Da wurden so manche Freundschaften geschlossen. Tombola, Sportartikelstand, Carrachobahn, Clownsauftritte und eine Photobox mit Erinnerungsbildern des Turniers rundeten die Veranstaltung ab. Nach dem Turnier ist vor dem Turnier, so kann Jugendleiter Jochen Möller jetzt schon mit der Planung für 2018 starten. Fast alle haben jetzt schon ihr Wiederkommen angekündigt.
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