Hertener Löwen siegen locker - Neumann stark

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Mit 100:87 haben sich die Hertener Löwen am Samstag im Heimspiel gegen die Baskets Weser-Ems/ Oldenburger TB durchgesetzt. Damit sind sie weiter das Tabellenschlusslicht, aber sie liegen hinsichtlich dort Anzahl von Niederlagen und Siegen nur deshalb hinter den anderen Teams auf den Play-Down-Plätzen, weil sie nach dem nicht stattgefundenen Spiel in Stahnsdorf weniger Punkte haben. Die Recklinghäuser Korbjäger hingegen unterlagen.

Ein Erfolgsfaktor im Spiel gegen Oldenburg waren die beiden neuen Spieler. Während Marvin Boadu bereits der Öffentlichkeit vorgestellt worden war, ist Felix Neumann ein neues Gesicht. Der 24-Jährige ist ein Centerspieler und knapp zwei Meter groß. „Felix ist nicht nur gut für die Teamchemie, sondern auch einer, der mit dem Ball umgehen kann“, ließ sich Löwen-Trainer Majdi Shaladi zitieren.

Neuzugang Neumann hilft den Löwen


Neumann spiele imTraining spiele Pässe, „die nicht jeder spielen kann. Er bringt ein großes Spielverständnis mit“, so Shaladi.
Bei seinem Debüt für Herten machte der Center elf Punkte. Zuletzt hatte er in der ersten Regionalliga gespielt, Erfahrung in der ProB hat er bisher nicht. Neumann wuchs in Ostdeutschland auf, und spielte bislang auch stets dort, zuletzt in Cottbus. Jetzt soll er die Löwen dort unterstützen, wo diese bisher oft Probleme hatten, nämlich auf der Center-Position.
Das Heimspiel gegen Oldenburg war gute Werbung für die bislang so erfolglosen Löwen.
Sie zeigten sich so kämpferisch, dass sie stehende Ovationen erhielten in den letzten Spielminuten.
„Das war großer Sport“, konnte Co-Trainer Dirk Ewald später sagen. Seine Mannschaft feierte gegen die Basketballer aus Oldenburg den zweiten Sieg in Folge in der Zweiten Bundesliga ProB - die Hertener setzten ihre Aufholjagd damit eindrucksvoll fort.
In den letzten Sekunden machte der US-Amerikaner Chris Connell die 100 voll, nachdem die Löwen im dritten Viertel besonders stark waren. Dabei startete die Partie für sie suboptimal. Gegen Ende des ersten Viertels lag Oldenburg mit 25:17 vorne.
Doch zwei Dreier kurz vor dem Ende des zweiten Durchgangs vom schon gewohnt starken DeShaun Cooper (24 Punkte) sicherten den Hertenern eine 49:48-Pausenführung.
Der Seitenwechsel brachte dann die Vorentscheidung: Die Löwen gewannen das dritte Viertel beeindruckend mit 27:12. Danach waren die Gastgeber kaum noch zu stoppen.

Citybasket am Samstag gegen Leipzig


Am Samstag, 6. Dezember, treten die Hertener in Itzehoe an, einem Regionalliga-Aufsteiger.
Den großen Jahresabschluss gibt es dann am 20. Dezember mit einem Heimspiel gegen den SC Rist Wedel.
Keine fröhlichen Gesichter in der Nachbarstadt. Citybasket verlor bei BSW Sixers knapp mit 87:92 in der Verlängerung.
Am kommenden Samstag, 6. Dezember, geht es nun um 19.30 Uhr gegen Leipzig
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