Knappe Niederlage in Rostock – Sonntag Heimspiel gegen die Sixers

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Die Hertener Löwen müssen sich ohne Punkte auf den Rückweg ins Ruhrgebiet nachen. Die Mannschaft von Majdi Shaladi, Dirk Ewald und Cedric Hüsken unterlag beim Tallenführer der ProB-Nord mit 69:63 (30:30). Dass die Partie an der Ostsee für die Löwen schwer werden würde, war bereits vor dem Sprungball klar. Connell Crossland verletzte sich im Training und konnte ebenso wenig mitwirken wie Mark Depta und Fahri Breca.

Dennoch wollten die Löwen in Rostock etwas mitnehmen. Man hat die insgesamt 1022 Kilometer lange Reise nicht auf sich genommen, um den Seawolves die Punkte kampflos zu überlassen.

Dennoch erwischten die Hausherren den besseren Start. Die ersten Punkte gelangen den Gastgebern direkt aus der Distanz. Anzuluni machte die ersten drei seiner insgesamt 21 Punkte. Es dauerte rund vier Minuten, ehe die Löwen ins Spiel fanden. Jens Nieswand verkürzte auf 8:7, doch wenig später waren es Slavchev und erneut Anzulani, die ihr Team wieder in Führung brachten (10:7). Die Hausherren konnten bis zur ersten Viertelpause ihre Führung behaupten (16:11).

Im zweiten Viertel erwischten die Löwen den besseren Start. DeShaun Cooper stibitzte seinem Gegner den Ball und setzte Robert Franklin in Szene. Wenig später war es Kevin Nolte, der sich in der Hälfte der Rostocker durchsetzen konnte. Noch führten die Gastgeber mit 20:15, doch die Rostocker Führung schmolz weiter. Dann waren es wieder Franklin und Sven Jeuschede, die die Löwen in Schlagdistanz brachten. Kurze Zeit später ist es einer von insgesamt sechs Jeuschede-Dreiern, der die Löwen in Führung brachte (23:15). Bis zur Halbzeit entwickelte sich eine spannende Partie, die Seiten wurden beim Stande vom 30:30 gewechselt.

Auch die zweite Halbzeit sollte spannend werden. Die Partie war spannend, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Das Spiel war bestimmt von Führungswechseln. Trotz kurzer Bank warfen die Löwen alles in die Waagschale und machten den Seewölfen das Leben schwer. Bis zur letzten Viertelpause konnten sich die Rostocker allerdings eine 51:48-Führung herausarbeiten.

Entschieden war zu diesem Zeitpunkt noch nichts, beide Mannschaften durften sich weiterhin berechtige Chancen auf den doppelten Punktgewinn machen. Durch Franklin und Cooper konnten die Raubkatzen zunächst ausgleichen. Auch danach gab es keine Vorentscheidung. Ein weiterer Dreier von Jeuschede sorgte 180 Sekunden vor dem Ende für den erneuten Löwen-Ausgleich. Allerdings gelang den Löwen lediglich ein weiterer Korberfolg, während die Gäste in der Offensive erfolgreicher waren. Am Ende mussten die Löwen trotz einer guten kämpferischen Leistung mit der 69:63-Niederlage den Heimweg ins Ruhrgebiet antreten.

„Wir haben uns in Rostock gut präseniert, auch wenn wir wieder mit leeren Händen da stehen“, gab Löwen-Trainer Majdi Shaladi nach der Partie zu Protokoll. „Wir haben am Ende verloren, weil wir ins einigen Szenen nicht das nötige Wurfglück hatten. Neben der Verletzung von Connell, der etwa vier bis sechs Wochen fehlen wird, mussten wir während der Spiels auch auf Kevin Nolte und kurzzeitig auch auf Robert Franklin verzichten. Wir werden aber auch am Sonntag alles für den ersten Saisonsieg geben, und hoffen weiter auf die Rückendeckung unserer Fans“, so der Trainer.

Bereits am Sonntag müssen die Löwen in der 2. Basketball-Bundesliga ProB erneut antreten. Mit dem Heimspiel gegen die BSW Sixers wird der Doppelspieltag in der Nordstaffel komplettiert. Die Partie beginnt um 17 Uhr in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule, Fritz-Erler-Straße 2, in Herten.

Genau wie die Löwen, haben auch die Sixers ihr Freitagsspiel verloren. Gegen die VfL Astrostars unterlagen die Korbjäger aus Sandersdorf mit 67:73. „

Rostock Seawolves – Hertener Löwen 69:63 (16:11; 14:19; 21:18; 18:15)

Rostock: Anzuluni (21/2 „Dreier“, 13 Reb., 5 BL, 5 St.), Vogt (16/4), Slavchev (13, 8 Reb.), Hellmann (6), Dittert (5), Lange (4), Hakanowitz (4), Croci, Markert, Owczarek

Löwen: Jeuschede (25/6), Cooper (14/2), Franklin (9, 7 Ass., 19 Reb.), Buchner (7/2), Nieswand (6), Nolte (2), Meyer

Spielfilm: 8:7 (5.), 16:11 (10.), 23:22 (15.), 30:30 (20.), 40:39 (25.), 51:48 (30.), 57:53 (35.), 69:63 (40.)
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