Knoten geplatzt? Hertener Löwen fahren zum SC Rist Wedel - Bilderstrecke vom Heimsieg

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  Mit 90:78 (31:18, 21:22, 21:19, 17:19) haben die Hertener Löwen am Samstag nach drei Niederlagen in Folge ihren ersten Sieg eingefahren. Gegen den Tabellendritten der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB Nord, die SC Itzehoe Eagles, gewannen sie dank eines starken ersten Viertels. Einen Tag zuvor hatten sie die Neuverpflichtung von zwei Importspielern sowie die Trennung vom Kanadier Eric Kibi bekannt gegeben.

Kibi hatte die Erwartungen des Vereins nicht erfüllt, sich nicht zum Leistungsträger im Team entwickelt.
In den Worten von Co-Trainer und Team-Manager Cedric Hüsken klang das so: „Leider konnte uns Eric nicht die nötigen Impulse geben, die wir uns erwartet haben. Deswegen sahen wir uns gezwungen, auf der Position einen Wechsel vorzunehmen.“
Ersatz für den Kanadier war schnell gefunden. Die krisendeln Hertener verpflichteten gleich zwei neue Spieler: den griechischen Flügelspieler Paulos Toppali, 28 Jahre alt und zuletzt beim griechischen Zweitligisten GAS Aetos tätig, sowie Brandon Griffin aus den USA, 33-jähriger Center-Spieler. 
Griffin spielte in Deutschland bereits für den Mitteldeutschen BC in der ersten Bundesliga, später u.a. bei den Kirchheim Knights in der zweiten Liga.
Keiner der beiden war am Samstag gegen die Itzehoe Eagles spielberechtigt. Dennoch schien ihre Verpflichtung der Mannschaft neuen Schwung gegeben zu haben.

"Jeder Spieler hat alles gegeben."


Der Sieg war selbst für optimistische Hertener Fans eine Überraschung, standen die Löwen bislang doch aus gutem Grund auf dem letzten Tabellenplatz.
„Für uns war das wichtiger und verdienter Erfolg. Jeder Spieler hat alles gegeben. Fünf Spieler haben zehn oder mehr Punkte erzielt. Auch die 20 Assists sprechen eine deutliche Sprache“, sagte Löwen-Trainer Majdi Shaladi nach dem Spiel. Zuletzt waren die Hertener vor allem durch mangelndes Teamspiel aufgefallen, und hatten verdient Niederlagen gesammelt.
Doch gegen Itzehoe war es vor allem das erste Viertel, in dem sie groß auftrumpften und das Spiel bereits vorentschieden. In den ersten zwei Minuten netzten die Löwen bereits drei Distanzwürfe ein, trotz einer guten Verteidigung der Gäste.
Doch auch Itzehoes Trainer Pat Elzie musste am Ende zugeben, sein Team habe das erste Viertel „total verschlafen“, und so den Hertenern den Sieg ermöglicht. Den Löwen habe er jedoch den Willen, das Spiel zu gewinnen, angemerkt – obwohl nur sechs von insgesamt acht spielbereiten Männern viel Spielzeit erhielten.
Jetzt müssen die Löwen beweisen, dass der Sieg nicht nur eine kurzzeitige Hochphase war, sondern sie sich mit ihren Neuverpflichtungen auf ein konstantes Niveau einpendeln können, und die Fehler der ersten drei Saisonspiele nicht wiederholen.

Sonntag Daumen drücken


Am Sonntag, 25. Oktober, sind sie ab 17 Uhr zu Gast beim SC Rist Wedel, dem neuen Tabellendritten. Keine einfache Aufgabe, aber das Hertener Trainer-Duo vertraut auf eine längerfristige Wirkung des Siegs gegen Itzehoe und auf die beiden neuen Spieler: „Paulus bringt jede Menge Erfahrung mit und ist ein sehr physischer Spieler. Er kann sowohl als Small Forward als auch als Power Forward eingesetzt werden. Und Brandons Erfahrung wird gerade den jungen Spielern helfen.
Außerdem werden wir unter dem Korb mehr Durchschlagskraft haben. Ein Faktor, der uns zuletzt sicherlich gefehlt hat“, so Hüsken.
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