Trendwende bei den Hertener Löwen? Mit Erfolg geht's jetzt in die Winterpause

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Am Freitag, 6. Januar, müssem die Hertener Löwen in der Regionalliga bei der BG Hagen antreten.

Mit einem klaren Sieg gegen Grevenbroich haben sich die Hertener Löwen eine Atempause in der ersten Basketball-Regionalliga West verschafft. Sie gewannen in eigener Halle überraschend klar mit 84:67 (23:20, 18:14, 20:17, 23:16). Zuvor hatten sie bereits das Viertelfinale des WBV-Pokals erreicht.

Die Weihnachtspause ist für die erste Herrenmannschaft der Hertener Löwen gleichzeitig eine Atempause. Sie stehen in der Tabelle der ersten Regionalliga West zwar weiterhin auf Platz 11 von 14, doch nun zumindest punktgleich mit dem Tabellenzehnten, DJK Adler Frintrop. Beide haben zehn Punkte. Von Tabellenführer BG Hagen mit 22 Punkten sind sie damit zwar weit entfernt, doch der Abstand zu den letzten drei Plätzen wird komfortabler. Die Ballers Ibbenbüren haben acht Punkte, der SV Hagen-Haspe sechs, und als erster Absteiger scheint der TSVE Bielefeld mit zwei Punkten bereits festzustehen.

Hoffnung auf bessere Rückrunde

Doch wenn die letzten beiden Siege der Löwen keine generelle Trendwende bedeuten, könnte es in der Rückrunde nochmal eng werden für die Hertener, die gerade erst in die Regionalliga abgestiegen waren. Doch nun können sich die Löwen – und ihre Fans – Hoffnung machen auf eine bessere Rückrunde. Ihr Gegner Grevenbroich war nominell das stärkere Team, doch im Hertener Team war die Leistung dieses Mal ausgeglichener als sonst.
Mit Franjo Bubalo (26 Punkte, davon 2 „Dreier“, 6 Assists), Keith Sherrill (19 Punkte, 10 Rebounds), Atanas Penev (13 Punkte), Felix Neumann (12 Punkte), Kofi Josephs (12 Punkte, 8 Rebounds) und Kevin Nolte (2 Punkte) waren alle sechs Hauptspieler der Hertener Löwen in guter Form und punkteten im Vergleich zu anderen Spielen in dieser Saison relativ zuverlässig. Die Dreierquote der Löwen bleibt schlecht (vier von 14 Versuchen getroffen), doch die anderen Trefferquoten haben sich gebessert, und auch die Anzahl der Assists zeugt von einem besseren Teamplay als zuvor.
Ob das die erhoffte Trendwende ist, die der Vereinsvorstand zur Bedingung gemacht hatte, um am jetzigen Kader festzuhalten und keine weiteren (Import-)Spieler zu entlassen, ist noch unklar. Hier spielen auch finanzielle Aspekte eine Rolle, doch öffentliche Aussagen gibt es seit der hitzigen Debatte bei der Mitgliederversammlung im November nicht mehr.

WBV-Pokal-Viertelfinale: Auslosung im Januar

Am Freitag, 6. Januar, geht es für die Hertener Löwen in der Regionalliga weiter. Dann treten sie bei der BG Hagen an. Das Spiel wird um 20.15 Uhr in der Arena am Ischeland (Stadionstraße 22) angepfiffen. Hagen führt die Tabelle an, hat erst drei Niederlagen verbuchen müssen. Ein Sieg der Hertener ist nicht zu erwarten. 85:90 war das Hinrundenspiel-Ergebnis.
Gegen Tabellennachbarn Frintrop haben sich die Hertener Löwen in der letzten Woche auch durchgesetzt. Die beiden Teams standen sich im Achtelfinale des WBV-Pokals gegenüber. In einem packenden Duell setzten sich die Hertener in eigener Halle mit 76:72 (20:17, 18:25, 16:17, 22:13) durch.
Die Viertelfinal-Begegnungen lost der Westdeutsche Basketball-Verband im Januar aus.
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