Zu wenig Optionen: Hertener Löwen verlieren in Rostock

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Gute Trefferquoten, schnelle Fastbreaks, viele Offensiv-Rebounds – aber auch eine ungleiche Verteilung der Verantwortung innerhalb eines Teams, das nicht mit einer tiefen Bank glänzen kann. So lässt sich das Spiel der Hertener Löwen zusammenfassen, zuletzt bei den Rostock Seawolves. Dort verloren sie nach einer starken ersten Spielhälfte mit 95:79 (15:28, 16:20, 36:13, 28:18), und stehen nun wieder auf Platz acht der Tabelle in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB Nord.
Für die Leistung der Hertener in den ersten beiden Vierteln hatte Rostocks Trainer Sebastian Wild viel Lob übrig: „Wir wussten, wie Herten agieren will: Sie sind ein hochprozentig treffendes Team, wenn man ihnen den Zug zum Korb und den Fastbreak erlaubt. Das haben wir ihnen in der ersten Halbzeit gegeben. Das lag vor allem auch an unserer teils überhasteten Offensive. Dass Herten die Würfe so gut trifft, spricht für die Qualität des Teams“, so Wild.
Doch er schaffte es auch, sein Team in der Pause auf diese Spielweise einzustellen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Seawolves das Spiel mehr und mehr, und schon kurz vor Ende des dritten Viertels waren die Gastgeber den Hertenern deutlich überlegen.
Da kam dann auch die tiefere Bank der Rostocker zum Tragen. Während bei den Löwen der US-Amerikaner Deandre Landsdowne 40 Minuten spielte und Center Felix Neumann mangels Alternativen auf der Position fünf auf etwa 35 Minuten Spielzeit kam, konnten die Seawolves munter wechseln und alle Spieler aufs Feld schicken. Einen Einbruch in ihrem Spiel brachte das nicht, im Gegenteil: Die Rostocker agierten im Angriff überlegter als zuvor und traten aggressiver in der Defensive auf. So war der Sieg für die Gastgeber schließlich auch verdient.
Für die Löwen wird es damit im Kampf um einen Play-Off-Platz wieder enger. Aktuell stehen sie auf der letzten möglichen Position mit Platz acht der Tabelle. Doch noch ist die Hauptrunde nicht vorbei. Am Samstag, 23. Januar, ist der SC Rist Wedel zu Gast in Herten. Zu Beginn der Saison noch als Spitzenteam gehandelt, steht der Verein aktuell auf Platz elf der Tabelle und damit auf einem Play-Down-Rang. Das Hinspiel in Wedel hatten die Löwen mit sechs Punkten (82:88) gewonnen.
Karten für die Partie in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule (Fritz-Erler-Straße 2) gibt es an der Abendkasse sowie im Vorverkauf im Kundencenter der Vestischen (Kaiserstraße 73). Sprungball für die Partie ist um 19.30 Uhr. Die Rostocker konnten den Löwen effektiv den "Zahn" ziehen. Foto: ST
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