34. Unicef-Gala: „Für die Kinder dieser Welt“

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Die „Kleinen“ waren wieder einmal die ganz Großen. Solomia Lukyanets begeisterte das Publikum in der Hildener Stadthalle mit ihrem Gesang. Fotos: Michael de Clerque
 
Gemeinsam mit ihrer Mutter Puleng interpretierte die südafrikanische Künstlerin Zodwa Selele den Unicef-Song in einer besonderen Art und Weise. Foto: Michale de Clerque

Ein musikalisches Feuerwerk erlebten die Besucher der 34. Unicef-Gala am Nikolauswochenende in der Hildener Stadthalle. Hier trafen sich auch in diesem Jahr wieder große internationale Künstler in einer einzigen Show und sangen für Kinder in Not. Die musikalische Palette reichte von Musical, Jazz, Rock und Pop bis hin zur Oper.

24 Künstlern aus 13 Nationen waren zu Gast in der Hildener Stadthalle


Eine Weltpremiere, mindestens zwei hochgradig emotionale Momente, schöne Musik, grandiose Stimmen und endlos viele „Standing Ovations“ – das ist das Fazit der 34. Unicef-Gala in Hilden.

Die "Kleinen" waren ganz groß

Die ersten stehenden Ovationen? Die gab es am Samstagabend schon um kurz vor acht, als die 14-jährige „The Voice Kids“-Finalistin Solomia Lukyanets aus der Ukraine in grandioser Höhe über vier Oktaven sang und dem Publikum unter anderem das Puppenlied aus Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach präsentierte.

Gleicher Text - andere Melodie

Eine Weltpremiere und einen gefühlvollen Moment erlebte das Hildener Publikum dann mit dem Unicef-Song. Nach dem Motto „Gleicher Text – andere Melodie“wurde der Text „Come make a little step of peace“ in diesem Jahr vertrauensvoll in die Hände von „Sister-Act“-Hauptdarstellerin Zodwa Selele gelegt. Gemeinsam mit ihrer Mutter, Puleng Selele, die ihr mit vier Jahren das Singen beibrachte, stand die in Deutschland geborene Südafrikanerin auf der Hildener Stadthallenbühne und präsentierte den Unicef-Song mit einer Strophe in ihrer Landessprache.

Mit viel Gefühl

Emotionaler Höhepunkt der Gala war sicherlich der gemeinsame Auftritt von Maria Tolika, viermalige Weltmeisterin im Modern Dance, und Musical-Top-Star Stephanie Reese. Am Klavier begleitet von ihrem Freund John Florencio aus Paris sang die „Miss Saigon“-Hauptdarstellerin den Piaf-Welterfolg „Je ne regrette rien“ – in Gedenken an die Opfer von Paris.

Nachhaltig und dauerhaft helfen

Heribert Klein heißt der Mann, Commerzbank PR-Chef im Ruhestand und unermüdlicher Motor des Kinderhilfswerks, der im Jahre 1982 die Idee der Veranstaltung für Kinder in Not hatte. Seitdem setzt er sich, mit Hilfe der Commerzbank und der Unterstützung der Stadt Hilden, für Unicef ein. „Wir wollten keine PR-Aktion, sondern nachhaltig und dauerhaft etwas tun“, erklärte Gustav Holtkemper, Commerzbank AG Bereichsvorstand West, über die unternehmerische Verantwortung, die man mit dem großartigen Engagement gerne übernommen hat.

Namhafte Künstler

Und weil die Macher der Unicef-Gala wissen, dass Kinder Freunde brauchen, auf die sie sich verlassen können, hat Heribert Klein auch in diesem Jahr wieder namhafte und renommierte Künstler zu einem vorweihnachtlichen Auftritt zu Gunsten notleidender Kinder an die Itter geladen. Und: auch das Publikum hat sich der guten Sache – gemeinsam für die Kinder dieser Welt – durch sein Kommen verpflichtet.

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt

Die Gala in der Stadthalle ist das größte gesellschaftliche Ereignis in Hilden mit festem Platz im örtlichen Kulturkalender und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Kein Wunder, vereinten die Macher der Unicef-Gala doch zum 34. Mal große internationale Künstler in einer einzigen Show deren musikalische Palette von Musical, Jazz, Rock und Pop bis hin zur Oper reicht.

Ein weiterer Höhepunkt? Vielleicht die instrumentale Darbietung der Schweizer Drum-Performance-Gruppe Stickstoff, die erstmalig auf einer Unicef-Gala in Deutschland zu sehen war und das Opening bestritt.
Musikalische Erlebnisse boten nicht nur Musicalstar Edward Baruwa, Soulstar Juanita Harris, David A. Tobien und Carl Ellis, Starlight-Epxress-Darsteller und „The Voice of Germany“-Kandidat sondern auch der 14-jährige Pianist Tilmann Vellguth,der schon bei „The Voice Kids“ an den schwarz-weißen Tasten brillierte.

Weltklasse-Stimmen

Eine Klasse für sich? Der grandiose Opernblock, der das fünfstündige Gala-Programm beendete. Aus der vom Publikum eingeforderten Zugabe machten die drei Tenöre Eduardo Aladren, Andrea Shin und Michail Agafonor aus „O sole mio“ ein kleines Duell und „battelten“ gemeinsam mit den Damen Bonita Hyman, Morenike Fadayomiund Elena Sancho Pereg um die Wette.
Zum Abschluss erwartetet die Zuschauer der Hildener Stadthalle das große Weihnachts-Finale, das mit einer Auswahl der schönsten internationalen Weihnachtslieder die großartige 34. Auflage der »Gala des Herzens« erstklassig abrundete.
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