Ausstellung: 15 Jahre KuKuK in Hilden

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Über die Jubiläumsausstellung „15 Jahre KuKuK“ freuen sich die Dozenten Doro Wengenroth, Michaela Fröhling, Friedel Warhus, Henriette und Desirée Astor (v.l.) und Kulturamtschefin Monika Doerr (hinten). (Foto: Michael de Clerque)
Hilden: Bürgerhaus Hilden |

„Kunst macht Spaß“: Unter diesem Motto wird in der Kinder- und Jugendkunstschule KuKuK seit 15 Jahren gezeichnet, gebastelt und gemalt. Ergebnisse der jüngsten Kurse sind nun bis Samstag in der Jubiläumsausstellung im Bürgerhaus, Mittelstraße 40, zu sehen.

Pro Puzzlestück ein Selbstporträt der Schüler: Entstanden ist an einer der Wände so ein buntes Puzzle, das einen Eindruck in die Vielfalt von KuKuK gibt. Etwas weiter schwingt ein dreidimensionaler Drache seine Flügel, alte Bücher haben eine neue Form gefunden.

„Bei uns wird die Fantasie gefördert, es gibt keine Vorgaben wie in der Schule“, sagt Dozentin Doro Wengenroth. „Mit dem dicken Pinsel über den Strich malen – das ist für die Kinder oft befreiend“, ergänzt ihr Kollege Friedel Warhus. „Das Schöne ist: Jedes Bild, jedes Werk kann man loben.“

"Gewaltige Sprünge nach oben"


Die Vielfalt der Angebote in den Kursen, Workshops und Kindergeburtstagen wird in der Ausstellung deutlich. „Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann es natürlich nicht geben: Vieles haben die Kinder direkt im Anschluss mit nach Hause genommen“, sagt Kulturamtsleiterin Monika Doerr, die sich freut, dass das KuKuK-Angebot aus der Hildener Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist: „Es gibt gewaltige Sprünge nach oben.“

486 Teilnehmer verzeichnete KuKuK 2014, 2010 waren es 288. 330 Kindergeburtstage wurden gebucht – mehr als dreimal soviel wie 2010. Viele Teilnehmer kommen über Jahre zu den Kursen. Mit Ann-Christin Schneeweiß ist zudem die erste ehemalige KuKuK-Schülerin als Dozentin mit an Bord.

Die Begeisterung der jungen Teilnehmer lässt sich auch in den Gästebüchern, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind, nachlesen: „Ich möchte wider kommen“, steht da ebenso wie „Das hir richtig cool ist“.

Geöffnet ist die Ausstellung in der Städtischen Galerie heute und am Freitag von 16 bis 18 Uhr, morgen von 16 bis 19 Uhr und am Samstag von 11 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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