Ein Herz für Unicef - eine Erfolgsgeschichte

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  560.000 Euro haben die bisherigen sieben Aktionen „Ein Herz für Unicef“ in den vergangenen 13 Jahren erbracht. Die stolze Summe fließt ausschließlich in das Projekt „Schulen für Afrika“.

„110 Schulen mit Brunnen und sanitären Anlagen konnten so bisher realisiert werden“, sagt Ideengeber Heribert Klein bescheiden. Dabei hat er mit seinem Projekt nicht nur vor Ort in Afrika etwas Handfestes geschaffen: Vielmehr konnte der 64jährige PR-Chef der Commerzbank - passend zu dem immer wiederkehrenden Motiv seines Projektes - die Herzen vieler Menschen im In-und Ausland bewegen und so das Bewusstsein schaffen, dass man mit eigenem Engagement das Elend in der Welt lindern kann. „Immer war mir die Idee wichtig, anderen und gerade den Ärmsten der Armen zu helfen“, so Heribert Klein.

Bürgermeister Horst Thiele eröffnete in dieser Woche die Ausstellung „21 NRW-Städte zeigen Herz für Unicef“ im Rathaus. 21 Bürgermeister des Landes, darunter natürlich auch das Hildener Stadtoberhaupt, haben die Patenschaften übernommen. Renommierte Künstler wie Heinz Mack, Tony Cragg, Gerd Mosbach und Sala Lieber gestalteten die Holzrohlinge individuell mit manchmal politisch, manchmal gesellschaftskritischen Motiven. In einer Sonderedition werden zudem Herzen gezeigt, die unter anderem der Regisseur Wim Wenders, die Sängerin Shakira, der Designer Phlipp Plein und der Musiker und Komödiant Helge Schneider schufen. Die Hildener Künstlerin Razeea Lindner wünscht sich mit ihrem Stadt-Hilden-Herzen „...das sich das Herz zum Herzen findet“ Toleranz und gegenseitigen Respekt unter den Menschen. Ihr Kunstwerk trägt schlicht die Aufschrift „ Schwarze Haut - weiße Haut - aus rotem Blut erbaut“ und drückt damit die Gleichheit und Brüderlichkeit unter den Menschen aus. „Unicef unterstützt die Schwächsten der Schwachen, unabhängig von Rasse, Glaube oder Hautfarbe. Deshalb war es für mich eine Ehre, an dem Projekt mitarbeiten zu dürfen“, meint die 1967 auf Mauritius geborene Malerin mit kreolischen Wurzeln.

Die Geschäftsleitung der Commerzbank, Klaus Tenbült und Dirk von Ahlefeld, bedankte sich bei allen Beteiligten dieser Aktionsreihe und unterstrich dabei: „Unser Haus hat die Patenschaft mit Unicef nie als einmalige Aktion gesehen, sondern stets als kontinuierliche Form der aktiven Hilfe für Kinder in Not.“ Man werde auch in Zukunft in dieser Hinsicht - wie etwa mit der Unicef-Gala - aktiv bleiben, versprachen die Banker.

Begleitend zur achten Herzaktion stellte Heribert Klein das neue Unicef-Buch vor, das auf über 130 Seiten alle Herzen, Künstler, Paten und die Sonder-Herz-Edition zeigt. Das Buch, das Commerzbank-Pressestelle-Mitarbeiterin Mirjam Redecker sehr anschaulich und liebevoll gestaltet und verfasst hat und das im Hildener Unternehmen Joseph & Joseph gedruckt wurde, ist während der Ausstellung gegen eine angemessene Spende erhältlich.

Es können auch bereits Gebote zur Ersteigerung der einzelnen Kunstwerke abgegeben werden. Das Mindestgebot liegt bei 1000 Euro. Denn Ende des Jahres wird dann die Versteigerung in der Commerzbank in Düsseldorf stattfinden. Und der rastlos-emsige Heribert Klein hat bereits die nächste Herz-Aktion in Planung. „Wir sprechen die Botschafter von 18 Ländern der Welt an, eine Patenschaft für unsere Herzen zu übernehmen“, ist Heribert Klein voller Erwartung. Erste Kontakte seien bereits bei betreffenden Botschaftern positiv aufgenommen worden. Der Düsseldorfer Künstler Günther Uecker, so Klein, wolle gerne wieder eines der Herzen gestalten.
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