Wachgeküsst! Hoppedine ist erwacht

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Mit einem Kuss wurde die Hoppedine diesmal geweckt. (Foto: Stephan Köhlen)
Hilden: Alter Markt |

Lange mussten die Jecken warten. Heute endlich erwachte der Hoppeditz – genauer gesagt, die Hoppedine – und damit beginnt ganz offiziell die närrische Zeit in der Itterstadt. Auch diesmal verkörpert Stephanie Pook, genannt Fanny, die Traditionsfigur.

Das laute Rufen der Jecken auf dem Alten Markt langte nicht. Aber ein einziger Kuss des designierten Prinzen Joel Benedikt Puschinski reichte aus, um die Hoppedine aus ihrem monatelangen Schlaf zu wecken.

Die Hildener Traditionsfigur, die bis dahin noch auf dem Beichtstuhl kniend schlummerte, reckte und streckte sich, begrüßte die Hildener Narren und legte gleich los. In Reimen ließ sie die vergangenen Monate Revue passieren, mal lobend, mal eher mahnend - immer aber mit einem Augenzwinkern.

Kurz und knapp - wie die Session - sei ihr Text, versprach sie ihren Zuhörern zu Beginn. Vom neuen Prinzen schwärmte die Hoppedine - "Habemus Prinz", "Der Typ gibt Gas und sprengt viele Ketten". Sie lobte unter anderem die große Inklusionsparty auf dem Alten Markt und den Seeräuberball. Der Großen Hildener KG gratulierte sie zum jecken Jubiläum - die Karnevalsgesellschaft feiert 66-jähriges Bestehen.

Personelle Änderungen in den Vereinen sprach die Hoppedine ebenso an wie den Wechsel an der Rathausspitze. Gar kein Verständnis hat sie für ungünstige Ampelschaltungen. Pendler aus dem Hildener Süden müssten sogar ihre Arbeitszeiten verschieben. Auch die an verkaufsoffenen Sonntagen geschlossenen Parkhäuser in der Innenstadt sprach sie an.
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