Westernhobby-mehr als nur ein Hobby

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Miyaca akita maniyo (Armin Thoms)
 
Hardstandig Woman (Simone Müller)

Geschichte leben & erleben

Seid mehr als 15 Jahren verbringe ich meine Freizeit mit "Living History",Geschichte leben und erleben,speziell die Geschichte der Nordamerikanischen Indianer um 1800.
Der Ursprung des ganzen lag wohl in der Kindheit geprägt durch die damaligen Westernfilme,Karl May mit Winnetou und andere Leinwandhelden.
Karl May beschrieb in seinen Büchern das Leben der Indianer so real,als wäre er damals selbst in den USA gewesen.
In der Kindheit ging man zum spielen auf die Felder angrenzend am Wald,Bolzplatz oder auf einer der vielen Spielplätze,meist spielte man mit seinen Freunden Cowboy und Indianer,wobei ich mich immer zum letzteren hingezogen fühlte.
Ich wurde älter und begann Westernfilme mit anderen Augen zu sehen.Ich besorgte mir zahlreiche Bücher über die "Nativ Americans "- die Ureinwohner Nordamerikas und konnte Wirklichkeit und Fantasie auseinanderhalten.Viele Europäer machen sich - auch heute noch - ein falsches Bild von den Indianern.Es ist eine Klischeevorstellung,geprägt von den romatisierenden Erzählungen des 19.Jahrhunderts,etwa von J.F.Cooper(Lederstrumpf) oder von Karl May (Winnetou)Indianer - das sind weder die grausamen Primitiven,die ihre Opfer am Materpfahl erbarmungslos zu Tode quälen - noch sind es die "edlen Wilden",die zivilisationsmüde Europäer so gerne in ihnen sehen.
Heute betreibe ich mit ein paar Gleichgesinnten eine kleine,vereinslose Interessengemeinschaft zur Pflege altindianischer Kultur.
Wir wollen die Geschichte der Nordamerikanischen Indianer erkunden, vor allem der Kulturen von Nomaden (Plainsindianer), die in Tipis auf den weiten Ebenen Nordamerikas um 1800 lebten.

Geschichtsdarstellung

Um nicht nur in Geschichtsbüchern zu lesen, möchten wir versuchen, diese Geschichte (so weit heutzutage möglich) nachzuleben. "Living History" - Lebendige Geschichte - ist das Stichwort.Der Geschichte ein Gesicht geben,Geschichte zum anfassen-begreifen,mittendrin sein, daß ist unser Ziel.
Wir bezeichnen uns als praktizierende Völkerkundler und nehmen unser "Hobby" und die damit verbundene Arbeit,sei es in theoretischer oder praktischer Form,sehr ernst.
Wir sind keine Faschingsindianer oder sonstige Exoten,wir verstehen unser Wirken als angewandte Ethnologie.
Die historische Kleidung die wir tragen wird in Anlehnung an historische Vorbilder,z.B. aus Büchern oder Museen angefertigt.Wir legen großen Wert auf ein möglichst authentisches,bzw. historisch korrektes Aussehen,allerdings verzichten wir auf eine allzusehr pedantische Suche nach Authentzität.
Bei uns findet man auch Dinge die nicht durch Museen oder Bücher dargelegt werden da vieles verbrannt oder nicht gefunden wurde aber die Machart der Zeitepoche entspricht.Unsere Darstellung unterliegt logischerweise einem gewissen Maße der eigenen Interpretation und dem subjektivem Empfinden.

Mehrmals im Jahr trifft man sich mit Gleichgesinnten zu einem historischen Lager wo das Leben,Sitten und Gebräuche der Nordamerikanischen Indianer um 1800 aber auch der Siedler und Trapper nachempfunden wird.Desweiteren besuchen wir auch Schulen,Kindergärten und auf Anfrage Veranstaltungen aller Art.

Ausstellungsräumlichkeiten gesucht

Wir verfügen mittlerweile über eine sehr große Anzahl von Exponaten die bereits Museumswert darstellen und würden gerne diese der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentieren.Hierfür suchen wir Räumlichkeiten die uns für diesen Zweck zur Verfügung gestellt werden.Der Erlös(z.B. Eintrittsgelder,Spenden ect.) dieser Ausstellung soll einem sozialen Zweck zugeführt werden.
Weitere Infos auf unserer Homepage: http://iyuptala.de.tl oder bei Armin Thoms 02103/360829
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