Aus der Backstube zum „Nordpol“ und wieder zurück

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Die fünf- bis neunjährigen Kids hatten eine Menge Spaß in der Backstube der Bäckerei Knelange. Nach einer kurzen Einweisung von Bäckermeister Henri Leminski machten sie sichmit großer Begeisterung ans Werk und zeigten an diesem Nachmittag, das einfach in jedem ein kleiner Bäcker steckte. Fotos: Michael de Clerque
 
Was eine Schere beim Backen zu suchen hat? Mit ihrer Hilfe konnten die Kids nicht nur die Stacheln für beliebten Igel in den Teig schneiden, sondern auch den vielen Mäusen zu Ohren verhelfen . . .

Vierzehn Mädchen und Jungen waren am vergangenen Montag zu Besuch in der Bäckerei Knelange. Sie gehörten zu den glücklichen Gewinnern der Wochen-Anzeiger Ferienaktion und konnten in der Backstube ihre eigenen Hefeteigtiere backen.

Der Wochen-Anzeiger sorgte mit Ferienaktion für viel Begeisterung bei den Teilnehmern

Hefe, Butter, Zucker, Mehl und Salz – da waren sich die Kids einig – gehören zu den Zutaten für einen gelungenen Hefeteig. Während das Mehl aus dem Silo durch einen Schlauch direkt in der Knetmaschine landete, wurden die anderen Zutaten – so auch die Milch in Pulverform – per Hand hinzugefügt.
Die Geschichte von Bäckermeister Henri Leminski, das das verwendete Milchpulver direkt von den Kühen kommt, die auf der Wiese nichts zu trinken bekommen hatten, glaubte hier natürlich nicht wirklich jemand.

Jede Menge Backspaß

25 Kilo Teig wurden an diesem Montagnachmittag zu Beginn der Ferienaktion des Wochen-Anzeigers in der Bäckerei Knelange in dem großen Spiralkneter zubereitet und jeder durfte einmal schauen, wie der Teig innerhalb von zehn Minuten durchgeknetet wurde.
„Boar ist das ein Brocken“, staunten die Kids nicht schlecht, als der fertige Hefeteig zum Verteilen auf dem großen Holztisch landete und im Vergleich zu den gewohnten heimischen Backaktionen absolut überdimensioniert wirkte.
Aus dem Handgelenk teilte Bäckermeister Henri, der für die Kids in der Backstube direkt zu einem unkomplizierte „Du“ übergegangen war, den Hefeteig in 600 Gramm-Portionen, die er ohne Waage einfach abstach.

Viel Spaß und kreativer Einsatz

Nach zwei Stunden voll Spaß und kreativem Intensiveinsatz der Kinder, war die komplette Hefeteig-Portion jedoch verarbeitet und lag als Katze, Igel, Maus, Eule, Pizza und Hefezopf – jeweils mit Namen beschriftet – auf den großen Blechen der Bäckerei.Wer jetzt geglaubt hatte, das er in eine entspannte „Ich-fang-dich-Pause“ entlassen wurde, der hatte nicht mit dem Kindergeburtstag erprobten Henri gerechnet.

Zauberprogramm inklusive

Vor dem Plätzchen backen, das ebenfalls auf dem Programm stand, wurde erst einmal gezaubert: Schokoladenbrötchen. Nach einem gemeinsamen „Abrakadabra Simsalabim“ entstanden in dem Fortuna Automat, der eine große Runde Platte Hefeteig mit Schokostücken verschluckte, per Hebelzug 30 gleichgroße und wohlgeformte Hefeleckereien. „Zum Mitnehmen“, versprach der Bäckermeister, der die Kids im Anschluss mit einer Reise zum Nordpol – dem Kühlkammer der Backstube – belohnte.

Alle Hefeteigtiere goldbraun gebacken

Dann hieß es endlich: „Feuer frei“ und ob der heißen Außentemperaturen, die ausgerechnet an diesem Montag den Sommer zurückmeldeten, waren die kleinen Bäcker ganz froh, das der Ofen es schaffte, ihre Backwerke in nur 25 Minuten goldgelb zu backen. Kurz noch die quadratischen Transport-Kartons bemalt, warteten 14 kleine Bäckerinnen und Bäcker, bei einer kleinen Erfrischung, sehnsüchtig auf die Ergebnisse ihrer nachmittäglichen Arbeit. „Die „Eistreiche“ wird nach dem Backen aufgetragen, damit das Hefegebäck schön glänzt“, erklärt Bäckermeister Henri noch, ehe die goldbraunen Mäuse, Igel, Katzen & Co. bei ihren Besitzern im Karton verschwanden. Obendrauf noch Plätzchen und Schokomürbchen gestapelt verließen die fünf- bis neun-Jährigen dann die Knelange Backstube.
Ob sie noch einmal wiederkommen? Bestimmt. Spätestens zu einem der nächsten Kindergeburtstage. Und damit kennt Henri sich – neben dem Backhandwerk – besonders gut aus.
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