Einen Traum erfüllt: Hildenerin tourt mit dem Rucksack durch Neuseeland

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Neuseeland per Rucksack entdecken... (Foto: privat)
 
... Die Hildenerin Ina Podubrin erfüllt sich nach ihrem dualen Studium einen Traum. (Foto: privat)

Nach Abitur, dualem Studium plus Minijob packte die Hildenerin Ina Podubrin ihren Rucksack. Ihr Ziel: Neuseeland, Zeit, zu reisen, viele Leute kennenzulernen – und mit „Work und Travel“ im fremden Land ganz auf eigenen Füßen zu stehen. Per Mail berichtete sie dem Wochen-Anzeiger von ihren Erlebnissen, mehr gibt es online in ihrem Blog.

Angefangen hat es mit dem Milford Sound. Der Fjord auf der Südinsel Neuseelands gehört mit seinem Berg Mitre Peak zum Unesco-Weltnaturerbe. „Der Milford Sound war für mich – gefangen am Schreibtisch – der Traum von Freiheit. 18.000 Kilometer von zu Hause entfernt, war dies der unwirklichste Ort für mich und das weiteste Ziel, das ich mir stecken konnte. Und ich liebe Herausforderungen“, erzählt Ina Podubrin.

Nach ihrem Abitur am Helmholtz-Gymnasium hat sie ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule der Wirtschaft in Mettmann absolviert. Unvergessen blieb beim Lernen eine alte Liste mit Dingen, die sie in ihrem Leben machen möchte. „Eine Rucksacktour starten“, hatte sie als 14-Jährige unter anderem aufgeschrieben.

Neun Jahre später sucht Podubrin sich Neuseeland als Ziel aus: „Ich wollte in ein englisch-sprachiges Land und ich wollte mich mit Arbeit selbst über Wasser halten können. In Neuseeland gibt es nur Natur und wenig Hektik. Zum ‚Entschleunigen‘ also der perfekte Ort!“

Mitte März erreicht sie den Ort ihrer Träume: „Der Anblick des Milford Sounds bei Sonnenaufgang überwältigt mich chancenlos. Die Sonne blinzelt über die Bergspitzen (...). Ich stehe in der kühlen Morgenbrise am Bug, halte mich an der Reling fest und spüre, wie mir die Tränen die Wange hinablaufen, weil ich mein Glück kaum fassen kann“, schreibt sie in ihrem Blog.

Eiskugeln drehen und Blowkart fahren


Online berichtet sie regelmäßig von ihren Erlebnissen am anderen Ende der Welt. Zum Beispiel, wie sie in Tairua an der Ostküste in einer Eisdiele anheuerte: „Ich habe mich brav angestellt und dann am Tresen vorgestellt. Da die Hütte brannte, hanen die Mädels mich gleich zum Eiskugel-Drehen eingespannt.“

In ihrere Freizeit geht sie mit den Kindern der Inhaberin ans Meer, probiert ein „Blowkart“ aus – ein dreirädiges Gokart mit Segel, „das bei günstigem Wind ganz schön schnell wird!“ und genießt vor allem den Strand, für den sie abends nur die Straße überqueren muss: „Weißer Sand, rauschende Wellen und grüne Hügel, soweit das Auge reicht.“

Als Tellerwäscherin und Küchenkraft hilft sie einige Wochen später in einem Restaurant aus: „Man hat gar nicht das Gefühl zu arbeiten, weil die Atmosphäre so familär ist.“ Mit dem so verdienten Spritgeld geht es weiter. Unter anderem zum „Tongariro Crossing“, einen sechs- bis achtstündigen Alpintrek durch den Tongariro Nationalpark. Zunächst wird vulkanische Steppe durchquert.

„Elena und ich sehen uns zum ersten Mal, daher haben wir uns viel zu erzählen. Doch schon bald beginnen die Treppenstufen und uns geht dafür die Luft aus“, schreibt Podubrin. Einige Kletterpartien später picknicken die beiden auf dem windigen Gipfel und blicken auf die „Smaragd-Seen“. Unten wieder angekommen, werden sie von Freunden abgeholt: „Voller Staub, platte Füße und todmüde – aber das war‘s sowas von wert!“

Derzeit will Podubrin sich erneut Richtung Meer in den Norden Neuseelands aufmachen. Bis zu ihrer geplanten Rückreise sind es noch einige Monate.
Übrigens: Podubrins Blog trägt den Titel „Ina‘s New Zealand Odyssee“.
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