Hausanbau brannte im Hildener Süden

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Am Montagabend des 4. Mais, gegen 20.50 Uhr, wurden Feuerwehr
und Polizei in Hilden zu einem Brand am Eschenweg gerufen. Im
rückwärtigen Gartenbereich eines Reihenhauses brannte ein bewohnter
laubenartiger Hausanbau mit offenen Flammen und starker
Rauchentwicklung.

Unterstützt von hilfreichen Nachbarn konnten sich
eine 47-jährige Frau und ein 14-jähriger Junge, die sich zum
Brandzeitpunkt im betroffenen Anbau aufgehalten hatten, zusammen mit
mehreren Hunden aus dem Gebäude retten. Beide Personen wurden mit
Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht, da sie während
der Tierrettung leichte Rauchgasvergiftungen erlitten hatten.

Die Löscharbeiten der Hildener Feuerwehr gestalteten sich teils
schwierig, da die schnell in Vollbrand stehende Laube auch über das
Vorhaus am Eschenweg hinweg gelöscht werden musste. Dennoch konnte
der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen des
Feuers auf die benachbarten Reihenhäuser am Eschenweg erfolgreich
verhindert werden. Nicht verhindern konnte die Feuerwehr jedoch, dass
der zu Wohnzwecken benutzte Laubenanbau niederbrannte und total
zerstört, eine weitere Gartenlaube auf einem Nachbargrundstück
ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Mit dem Ende der Löscharbeiten gegen 22.15 Uhr wurden der Brandort
von der Polizei beschlagnahmt, Ermittlungen zur Brandursache und
Schadenshöhe aufgenommen.

Am heutigen Dienstag, 5. Mai, wurde der Brandort von
Kriminalisten des Kommissariats 11 in Mettmann genauer untersucht.
Dabei stellten die Brandexperten fest, dass das Feuer seinen Ursprung
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an einem in Betrieb
befindlichen Heizkamin nahm. Der dann durch das Großfeuer entstandene
Gesamtsachschaden summiert sich nach ersten polizeilichen Schätzungen
auf mindestens 25.000 Euro.
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