"Hilden wärmt" geht doch weiter

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Keine Chance für kalte Hände: "Hilden wärmt" geht weiter. (Foto: Michael de Clerque)

Draußen wird es merklich kälter, doch es gibt eine gute Nachricht: Die Spendenaktion „Hilden wärmt“ findet eine Fortsetzung. Fünf Jahre lang rief das städtische Familienbüro Stellwerk zu Woll- und Strickspenden auf und verkaufte sie anschließend für einen guten Zweck.

Aufgrund der schwierigen Finanzlage konnte die Verwaltung den Personalaufwand nicht mehr stemmen. Nun wird die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hilden das Projekt fortführen.

„Dass ‚Hilden wärmt‘ gerettet ist, ist vor allem dem Einsatz des Gemeindereferenten Moritz Brockhaus zu verdanken“, berichtet Kirsten Max vom Familienbüro. „Wir sind sehr froh, dass die vielen ehrenamtlichen Strickerinnen und Stricker ihr Engagement fortsetzen können.“ Das Familienbüro-Stellwerk stehe der Gemeinde selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.

Vor kurzem übergab das Familienbüro Stellwerk die „Stricknadeln“ offiziell an Moritz Brockhaus und sein Team aus Ehrenamtlichen, damit sie auch weiterhin für die gute Sache „klappern“ können.


Interview: Drei Fragen an Moritz Brockhaus

1. Warum führt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hilden das Projekt fort?
Moritz Brockhaus: "Als wir hörten, dass die Stadt das Projekt aus finanziellen Gründen leider streichen muss, fanden wir das sehr schade. Dann haben wir gemerkt: 'Hilden wärmt" passt zu uns. Uns liegen Familien und Kinder in Hilden am Herzen und engagierte Ehrenamtliche, fitte Senioren und Strick-Knowhow haben wir auch!"

2. Was macht das Projekt so besonders?
"Wir sind eine Gemeinde für alle Generationen und das macht auch "Hilden wärmt" aus. Viele Menschen und vor allem Senioren stricken um die Wette, um Kindern in unserer Stadt etwas Gutes zu tun. Und ganz nebenbei haben viele Hildener im Winter warme Füße."

3. Werden Sie das Prinzip der Wette fortsetzen?
"Dieses Jahr wetten wir gegen Bürgermeisterin Birgit Alkenings, dass genug Gestricktes zusammen kommt, um eine Kette vom Familienbüro bis zu unserem Gemeindehaus in der Paul-Spindler-Straße zu bilden."
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