Hildener Autor Wolfgang Wagner präsentiert seinen dritten Roman

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Wolfgang Wagner mit seinem Roman „So schöne blaue Augen“. Foto: Michael de Clerque

Seit seiner Pensionierung hat der Hobbyschriftsteller Wolfgang Wagner ein wenig mehr Zeit für seine Leidenschaft. Jetzt hat der Ex-Lehrer eines Düsseldorfer Gymnasiums seinen dritten Roman veröffentlicht. Der ist im Engelsdorfer Verlag erschienen und auch als E-Book erhältlich.

"So schöne blaue Augen"


Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Manchmal ist es klein und nur so schwer wie ein prall gefüllter Brief - manchmal aber ist es ein dick gepackter Rucksack. So wie bei Wolfgang Wagners Romanfigur Dieter. Der Mitte Dreißiger hat in seiner Jugend schon so einiges erlebt: er wurde gedemütigt, geschlagen und missbraucht. Seine Geschichte führt wie ein roter Faden durch den Roman von Wolfgang Wagner. „Das war mir aber nicht genug“, erzählt der Ex-Lehrer eines Düsseldorfer Gymnasiums.

Vom Herbst des Lebens

Eng verwoben ist die Geschichte von Dieter immer wieder auch mit den anderen Figuren in dem 148-seitigen Roman des Hildeners. In dem geht es unter anderem auch um die Lebensgeschichte der vier Senioren Elli, Norbert, Gerhard und Heinz. Und damit vor allem um das Alter, das Altwerden und die damit verbundenen Ängst und Erwartungen im Leben.

"Auch ältere Menschen haben noch Träume"

Wichtig dabei und das wird nicht nur durch die Romanfigur Dieter deutlich: Die Kindheit. Wird man geliebt? Welche Erlebnisse hat man gemacht? Welche Erfahrungen gesammelt? Wie groß ist das Paket, das man mit sich trägt? Und: Wie wird das Leben und das Älterwerden dadurch bestimmt?
Was Wolfgang Wagner noch zeigen möchte? „Auch ältere Menschen haben noch Träume“, fasst der Hildener Autor die Aussage seines Roman zusammen.

Kurze Erzählphasen

In Dialogen und mit Jahreszahlen gekennzeichneten Rückblicken gestaltet Wolgang Wagner sein neuestes Werk und beschränkt sich - wie in seinen beiden ersten Romanen - auf kurze Erzählphasen. Der Grund? „Ich bin kein Beschreiber“, sagt Wolfgang Wagner, den vor allem die Menschen und deren Lebensgeschichten interessieren. Ob Dieter die Erlebnissen aus seiner Vergangenheit hinter sich lassen kann und einen Weg ins Leben finden wird?

Konzept steht vor dem Schreiben fest

Für Wolfgang Wagner war das Ende seiner Geschichte schon klar, bevor er überhaupt mit dem Schreiben seines Romans begonnen hatte. „Das Konzept muß man schon im Kopf stehen haben - sonst geht es nicht“, so der Hobbyschriftsteller, der seine Ideen vor allem während des Fahrradfahrens entwickelt.

Roman lebt von Dialogen

Seine eigentlichen Schreibphasen hat Wolfgang Wagner hauptsächlich in den Wintermonaten. Dann schreibt er jeden Tag ein bis zwei Seiten und gestaltet die Dialoge, von denen auch sein neuester Roman lebt. Warum der den Titel „So schöne blaue Augen“ trägt? „Dieter hat sie - das kommt öfter in meinem Text vor“, so Wolfgang Wagner. Außerdem sind blaue Augen auch Thema in den Liedern, mit denen sich Wolfgang Wagners Romanfigur Dieter gerne durchs Leben summt.
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