Obdachlosenunterkunft brannte - neu: Update der Stadt

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Am Freitagmorgen, 20. Januar, wurden Feuerwehr und Polizei gegen 10.25 Uhr in Hilden zu einem Wohnungsbrand in einer städtischen Notunterkunft für Obdachlose an der Hegelstraße gerufen. Beim Eintreffen erster Einsatzkräfte drang bereits eine sehr starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses. Die Hildener Feuerwehr leitete unverzüglich Lösch- und Rettungsarbeiten ein, zu deren Umfang und Verlauf die Feuerwehr selber unmittelbar Auskunft erteilt.

Zum Freihalten erforderlicher Einsatz- und Rettungswege hat die Polizei im Umfeld des Brandortes Straßensperren eingerichtet, welche den Straßenverkehr auf der Hegelstraße zwischen Kantstraße und Forstbachstraße betreffen.

Inzwischen gilt der Brand als gelöscht (Stand 12.10 Uhr), einzelne kleinere Nachlöscharbeiten finden aber noch statt.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde durch den Brand eine Bewohnerin der Hauses schwer verletzt. Sie wurde mit lebensgefährlichen Verbrennungen, mit notärztlicher Versorgung, in eine Spezialklinik für Brandopfer nach Köln transportiert. Acht weitere Hausbewohner, die von der starken Rauchentwicklung betroffen waren, wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftungen von mehreren alarmierten Rettungswagen vor Ort zeitnah versorgt. Sie benötigten danach keine weitere ärztliche Versorgung und lehnten auch alle den Transport in lokale Krankenhäuser ab.

Gemäß aktueller Bewertungen ist das gesamte Gebäude in Folge von Rauch- und Rußablagerungen unbewohnbar. Die Stadt Hilden sorgt für Ersatzunterkünfte.

Angaben zu Brandursache und Schadenshöhe sind aktuell noch nicht möglich. Genauere Untersuchungen von Brandexperten der Polizei können dazu erst nach kompletter Auskühlung und ausreichender Belüftung des Brandortes erfolgen.

Die Sperrmaßnahmen im Straßenverkehr wurden aktuell beendet.

++++ Update ++++
Die Stadt Hilden teilt mit:
Am Freitag, dem 20.01.2017, wurde um 10.23 Uhr der Alarm der Feuerwehr Hilden ausgelöst. Grund war ein Brand in einer Obdachlosenunterkunft im Hildener Süden. Der Brand ist inzwischen gelöscht, alle 15 Bewohnerinnen und Bewohner sind versorgt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr um 10.29 Uhr schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der Erdgeschosswohnung und bedrohten die obere Etage. Zu diesem Zeitpunkt war nicht bekannt, ob und wie viele Personen sich in dem betroffenen Haus aufhalten.

Aus diesem Grund wurden alle verfügbaren Einsatzkräfte in der Umgebung alarmiert. Die Feuerwehren Ratingen, Erkrath, Düsseldorf, Wuppertal, Langenfeld und Monheim am Rhein kamen zur Unterstützung. „Insgesamt waren 93 Einsatzkräfte vor Ort und 18 Feuerwehrfahrzeuge, 16 Rettungswagen sowie ein Hubschrauber in Einsatz“, berichtet Feuerwehrleiter Hans-Peter Kremer.

Die Einsatzkräfte retteten vier Personen mittels tragbarer Leitern aus dem Obergeschoss. Eine Person wurde über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht. Die vier Bewohner der Brandwohnung hatten bereits das Gebäude verlassen.

Der Rettungsdienst untersuchte und versorgte alle Personen direkt vor Ort. Eine Person ist schwer verletzt, nach derzeitigem Wissensstand nicht lebensbedrohlich. Ein Hubschrauber hat sie in eine Spezialklinik für Verbrennungen in Köln gebracht. Acht weitere Menschen sind leicht verletzt.

„Da der Hauptbrand sich auf einen Raum konzentrierte, konnten die Löschmaßnahmen zügig durchgeführt werden“, fasst Feuerwehrleiter Hans-Peter Kremer den Einsatz zusammen. „Allerdings ist das Gebäude aufgrund der starken Wärme- und der Rauchentwicklung derzeit nicht mehr bewohnbar.“

Die Stadt hat alle Bewohnerinnen und Bewohner in eine Ersatz-Unterkunft gebracht und verpflegt. Die Kleiderkammer des SKFM hat sie mit warmer Kleidung ausgestattet.

Zur Brandursache kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft gegeben werden. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.
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