„Schule war mein Leben“

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Rektorin Karin vom Steeg wurde in den Ruhestand verabschiedet. Im Rahmen einer Feier wurde ihr zur Erinnerung an ihr Wirken für die Astrid-Lindgren-Schule vom Förderverein ein Lindenbaum übergeben und unmittelbar auf der Wiese vor dem Schulgebäude gepflanzt. Foto: Stephan Köhlen
Der 24. Juni 2015 war ein ganz besonderer Tag an der Astrid-Lindgren-Schule in Hilden: Die beliebte Rektorin Karin vom Steeg wurde in den Ruhestand verabschiedet. 41 Jahre war Karin vom Steeg Lehrerin und hat damit ihren Traumberuf ausgeübt. Im Rahmen einer Feier wurde ihr zur Erinnerung an ihr Wirken für die Astrid-Lindgren-Schule vom Förderverein ein Lindenbaum übergeben und unmittelbar auf der Wiese vor dem Schulgebäude gepflanzt

41 Jahren ist Karin vom Steeg Lehrerin und hat damit ihren Traumberuf ausgeübt, den sie seit ihrem eigenen ersten Schultag vor Augen hatte – so sehr hat sie damals ihre erste Lehrerin geliebt. Die Berufswahl hat sie nie bereut, da es gerade als Grundschullehrerin möglich ist, viel zu bewegen und zum Wohle von Kindern zu erreichen.

Vor 14 Jahren übernahm Karin vom Steeg die Schulleitung der katholischen Grundschule im Hildener Süden. Ihr erstes großes Projekt war es, für die Schule einen Namen zu finden, der einerseits für die Grundschulkinder Bedeutung haben sollte, andererseits aber auch programmatisch für das Schulprofil steht: Astrid-Lindgren-Schule.

Als Schulleiterin war es Karin vom Steeg wichtig, den Kindern einen Ort zu geben, an dem sich alle wohlfühlen, an dem sie gerne leben und lernen: „Wer nicht gerne zur Schule geht, wird dort auch nichts oder wenig leisten.“

Schule als Ort zum Wohlfühlen

Aber auch der Schulfamilie, Kindern, Eltern und allen Mitarbeitern, wollte sie Wertschätzung vermitteln, das Gefühl, grundlegend wichtig für das Funktionieren des Ganzen zu sein.

Rückblickend meint Frau vom Steeg: „Ich war an unserer Astrid-Lindgren-Schule sehr glücklich. Ich hatte ein wunderbares Kollegium, mit dem ich, wie ich glaube, viel erreicht habe zum Wohl der uns anvertrauten Kinder. Und ich traf auf durchweg kooperative Eltern, mit denen man im Sinne einer Erziehungspartnerschaft am selben Strang ziehen konnte.“ „Schule war mein Leben“, sagt Karin vom Steeg. Noch kann sie sich nicht wirklich vorstellen, wie ein Leben ohne Schule aussehen wird. „Auf jeden Fall wird es ein Leben mit viel Zeit für die Familie, allen voran für die Enkelkinder. Und wer weiß? Vielleicht wird es ja auch Zeit, einmal ein eigenes Buch zu schreiben“, so vom Steeg.
Der Tag der Verabschiedung wurde ein langer Tag.

Vormittags verabschiedeten sich Kinder und Eltern von ihrer Schulleitern – wie es sich für die Astrid Lindgren-Schule gehört mit Liedern, Tänzen, einem Theaterstück und sogar einem Quiz zu Motiven aus den Büchern von Astrid Lindgren.

Am Nachmittag folgte der offizielle Teil der Verabschiedung mit vielen geladenen Gästen. Im Rahmen dieser offiziellen Feier wurde vom Steeg zur Erinnerung an ihr Wirken für die Astrid-Lindgren-Schule vom Förderverein ein Lindenbaum übergeben und unmittelbar auf der Wiese vor dem Schulgebäude gepflanzt. Auch diese Feier wurde von den Schülern und Lehrern der Astrid-Lindgren-Schule mit Beiträgen zu Motiven von Astrid Lindgren gestaltet. Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte das Schulorchester Kunterbunt unter Leitung von Renate Sewina.

Mit dieser Verabschiedungsfeier macht Frau vom Steeg noch nicht den endgültigen Schritt in den Ruhestand: Ihr letzter Schultag wird erst am 17. August sein. Ab dann übernimmt ein kommissarisches Team solange die Schulleitungsaufgaben, bis eine neue Schulleitung gefunden ist.
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