Solingen: O-Busse fahren seit 65 Jahren umweltfreundlich duch die Stadt

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65 Jahre O-Busse in Solingen

Seit 65 Jahren fahren Oberleitungsbusse (O-Busse) oder auch im Volksmund "Stangentaxi" genannt umweltfreundlich und geräuscharm durch die Solinger City und sparen jährlich rund 4.935 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2).

Am 19. Juni 1952 fuhr zum ersten Mal ein O-Bus auf Solingens Straßen: Seit dieser Zeit sind die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Solingen GmbH, als von der Stadt beauftragtes Dienstleistungsunternehmen, für den öffentlichen Personennahverkehr in Solingen verantwortlich.

Miittlerweile gibt es sechs O-Bus-Linien mit einem über 100 Kilometer langen Streckennetz in dem 50 Gelenk-O-Busse eingesetzt werden. Dabei sparen die O-Busse auf ihren Fahrten jährlich rund 4.935 Tonnen des gesundheitsschädlichen Kohlenstoffdioxid (CO2) ein.

Ab 2018 sorgen BO-Busse für 100 Prozent ökologische Mobilität

Momentan liegt der Elektroanteil des gesamten Solinger Nahverkehrs bei etwa 65 Prozent. Ab 2018 werden die ersten "Batterie-Oberleitungs-Busse" (BOB) eingesetzt, das heißt - statt mit einem Diesel-Zusatzmotor wie bisher, werden neuartige O-Bus-Typen mit einer Batterie ausgestattet die durch die Oberleitung aufgeladen werden können. Die Fahrzeuge werden deshalb auch auf Drahtfreien Strecken in der Lage sein, ebenfalls emissionsfrei und umweltfreundlich auf Batteriebetrieb weiter zufahren.

Bis 2021 soll der Stadtwerke-Fuhrpark in der Ersatzbeschaffung auf 20 BOB - Busse zum Stückpreis von rund 850.000 Euro anwachsen. Allein die 1.000 Kilogramm schwere flüssigkeitsgekühlte Batterie kostet 100.000 Euro.
Die Bundesregierung fördert dieses Solinger Nahverkehrsprojekt mit 15 Millionen Euro.
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