Teamwork für Unterkünfte - und Sie können helfen

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Mindestens einmal pro Woche fertigt der Nähtreff Vorhänge für Flüchtlingsunterkünfte an. Foto: Stadt Hilden

Sechs bis sieben Quadratmeter Wohnfläche stehen jedem Geflüchteten in den Unterkünften am Breddert, am Schalbruch und an der Herderstraße zur Verfügung. Umso wichtiger sind Gardinen vor den Fenstern, die die kleinen Räume bei Bedarf auch am Tage abdunkeln und ein wenig Privatsphäre bieten. Insgesamt 240 Fenster benötigen Vorhänge.

Über die Hälfte haben Flüchtlinge, ehrenamtliche Helferinnen und Sozialarbeiterinnen bereits angefertigt. „Mindestens einmal in der Woche findet der gemeinsame Nähtreff statt“, berichtet Eugenie Mikutik vom Amt für Soziales und Integration. „Dabei lernen sich Asylsuchende und alteingesessene Hildenerinnen kennen, tauschen sich aus und leisten nebenbei noch wichtige Arbeit.“

Das Material stellt die Firma „Reuther Fenstergestaltung“ zum Einkaufpreis zur Verfügung. „Für die Unterstützung sind wir sehr dankbar“, unterstreicht Flüchtlingsbeauftrage Michaela Neisser. „Dank der Spende und des Engagements der Näherinnen kostet uns eine Garnitur aus zwei Gardinenschals, Stange und Schrauben nur 20 Euro.“

Helfer mit technischem Know-how gesucht

Eugenie Mikutik ergänzt: „Die Teilnehmerinnen freuen sich, die Unterkünfte mitgestalten zu können und sind sehr motiviert. Leider wollen die Nähmaschinen nicht immer so wie wir.“ Gesucht werden darum noch Helfer, die das technische Know-how mitbringen, um die Geräte zu warten oder gegebenenfalls sogar zu reparieren. Interessierte können sich unter der E-Mail hilfe@hilden.de oder der Rufnummer (02103) 72561 melden.
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 21.03.2017 | 22:23  
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