Wasserski-Neulinge erobern den See

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Der 14-jährige Robin Kellermann war einer der „Profis“, die sich in diesem Jahr zur Ferienaktion an der Wasserskianlage angemeldet hatten.Fotos: Stephan Köhlen
 
Ob das wohl zu schaffen ist? Nach den ersten Versuchen sahen die Gesichter der Wasserski-Neulinge nicht mehr ganz so skeptisch aus und die jungen Wassersportler hatten auf ihren Brettern eine Menge Spaß.

Zwanzig Jungen und Mädchen erlebten am vergangenen Mittwoch eine Menge Spaß beim Wasserski fahren. Sie waren die glücklichen Gewinner der Wochen-Anzeiger Ferienaktion und konnten für zwei Stunden auf der Langenfelder Wasserski-Anlage so richtig Gas geben.

Der Wochen-Anzeiger sorgte mit Ferienaktion für viel Begeisterung bei den Teilnehmern


„Lenken funktioniert, indem ihr das Körpergewicht verlagert“, erklärt Instruktor Bernhard den Wasserski-Neulingen. Das ist vor allem in den Kurven wichtig, damit man dort nicht aus der Bahn geworfen wird und die schweren Bretter – vom mühsam erreichten Ufer – zur Bahn zurücktragen muss.

Wie man eine Runde heil übersteht und wie einfach das aussehen kann, zeigten einige Teilnehmer, die teilweise mit eigenen Boards zu der Wochen-Anzeiger Ferienaktion gekommen waren und schon so viel Erfahrung hatten, das sie an der Langenfelder Wasserski-Anlage sofort starten durften.

Für alle anderen Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn und 14 Jahren ging es erst nach einer kurzen Einführung und den wichtigen Regeln zur eigenen Sicherheit los.

„Unten bleiben, vorne bleiben und alles anspannen“ lautete dabei die Devise für einen gelungenen Start und garantierte denen, die sich fest daran hielten, den perfekten Einstieg in die nächste Runde puren Wasserspaß.
„Das ist gar nicht so schwer“, fasst Mona ihre ersten Erfahrungen zusammen. Nach einem einzigen missglückten Start wusste die Elfjährige schnell, wo ihre Fehler lagen und machte es beim zweiten Mal direkt besser. Der Lohn? Schon nach kurzer Zeit drehte Mona ihre Runden und gönnte sich erst nach der Vierten in Folge eine Pause, um kurz zu verschnaufen.
Das schwierigste am Wasserski fahren? „Am Start die Balance zu halten“, weiß auch ihr Bruder Martin. Der Zehnjährige kämpfte außerdem mit den Kurven und der anfänglich von Coach Bernhard angesprochenen Kunst, das eigenen Körpergewicht auf den Brettern im Wasser zur richtigen Zeit zu verlagern.
Eine schwierige Aufgabe haben die Jungen und Mädchen auch dann zu bewältigen, wenn der Zug der Leine in der Kurve kurz nachlässt, um – mit einem kurzen Ruck – auf der Geraden dann wieder zu greifen.

Und doch eroberten die Wasserski-Neulinge am vergangenen Mittwochmittag – unter den wachsamen Augen der mitgereisten Eltern – nach und nach den See an Bahn drei und hatten, neben einer Menge Spaß, recht zügig auch die ersten Erfolge zu verbuchen. „Die Kids lernen schnell“, weiß auch Coach Bernhard und machte sich keine Sorgen darüber, das einer der Jungen oder Mädchen hier nicht auf seine Kosten kommen würde.

Auch Jonas war begeistert. Er stand, wie viele anderen, das erste Mal auf den Brettern im Wasser und profitierte eindeutig von seiner Erfahrung aus dem Wintersport. Nachdem das mit dem Start und den Kurven klappte, teilte sich der 13-Jährige seine Kräfte aber gut ein. Nach zwei überstandenen Runden fuhr er zwischen den beiden weißen Bojen durch, die das Signal dafür sind, das man aufhören möchte. Während Jonas die Hantel dann losgelassen hatte, klinkte Coach Bernhard die Leine aus und gab die Nächste für den Start frei.

„Es zieht in den Armen, macht aber total viel Spaß“, erklärt Jonas, dem das Basketballtraining vom Vortag noch in den Knochen hing, seiner Mutter. Ob er sich vorstellen könnte, in Zukunft öfter an den See zum Wasserski fahren zu kommen? „Klar“, sagt der 13-Jährige und wer weiß, vielleicht ist die Ferienaktion an der Wasserskianlage ja für den einen oder anderen der Beginn einer neuen sportlichen Leidenschaft.
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