Bäume für die Schafsweide Kesselsweier

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Das ehemalige Segelflugplatzgelände wird umgestaltet: Jetzt werden Bäume gepflanzt. Auf dem Foto von links: Rosemarie Hodde, Rita Frowein, Spenderin der Eiche, Landschaftsgärtner Ilja Ratschinski, Susanne Heimann von der unteren Landschaftsbehörde Kreis Mettmann, Birgit Paul und Achim Hendrichs vom Grünflächenamt Stadt Hilden. (Foto: Michael de Clerque)

Im Rahmen des Nutzungskonzeptes für das ehemalige Segelflugplatzgelände Kesselsweier werden seit einigen Tagen Bäume auf dem Areal der Schafsweide gepflanzt. Zunächst im Winter Eichen und Eschen, im Frühjahr folgen Birken.

Das Nutzungskonzept sieht vor, dass etwa 4,6 ha des ehemaligen Flugplatzes zur Heide entwickelt werden sollen. Hierfür sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen, die zum Teil bereits durchgeführt wurden.

Schafe sollen für Heidelandschaft sorgen


Seit dem Sommer sorgt bereits eine Schafherde auf einer Teilfläche des Geländes durch Beweidung für die Offenlandpflege und -erhaltung auf der zukünftigen Heidefläche. Es soll sich die früher vorhandene Artenvielfalt durch Wiederaufnahme der Schafbeweidung wenigstens zum Teil wieder einstellen. Die Schafe fressen am liebsten frisches Grünzeug. Deshalb kann man sie überall dort grasen lassen, wo am Ende nur noch kurze Halme und niedrige Pflanzen stehen sollen. Sie halten die Heidelandschaft offen. So bleibt der Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten erhalten und Erholungssuchende können zukünftig das typische Heidebild hier erleben.

Saatgutmischung soll Wandel beschleunigen


Die gesamte Fläche soll sich nach Möglichkeit selbst begrünen. Zur Beschleunigung wird innerhalb des Projektgebietes eine Saatgutmischung von der unteren Landschaftsbehörde ausgebracht. Zuvor wird der Boden im östlichen Bereich auf einer rund ein Hektar großen Fläche durch Tiefpflügen vorbereitet.

Die neuen Bäume, die neben dem bereits installierten Unterstand Schattenplätze für die Schafe im Sommer schaffen, runden das Konzept ab. Unterstützung gibt es von Teilnehmern des „Freiwilligen ökologischen Jahrs“.

Das Geld für eine der neu gepflanzten Eichen wurde übrigens von einer Haaner Bürgerin, Rita Frowein, im Sommer spontan gestiftet, da sie die Umgestaltung des Geländes als eine Bereicherung für die Erholungssuchenden auf der ehemaligen Flugplatzfläche empfunden hat.
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