Bestnoten für Hilden

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Bürgermeisterin Birgit Alkenings, Ralf G. Kraemer, Vorsitzender des Stadtmarketings, Michael Borchmann von Intersport, Volker Hillebrand, Geschäftsführer Stadtmarketing, und Dirk Reuber, Mitglied Stadtmarketing (v.l.), sind stolz auf die Auszeichnung der Hildener Innenstadt. Foto: MdC
Attraktive Innenstadt setzt sich gegen 31 Konkurrenten durch

Hilden hat Grund zu feiern: Seit Montag, 30. Januar, liegt die größte Untersuchung zur Attraktivität der Stadtzentren in Deutschland vor. Das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) hatte Innenstadtbesucherinnen und -besucher gefragt: „Welche Schulnote würden Sie dieser (der von ihnen besuchten) Innenstadt in Bezug auf ihre Attraktivität geben?“ Mit der Bestnote 2,1 hat sich Hilden gegen 31 Konkurrenten in der Kategorie „50.000 bis 100.000 Einwohner“ durchgesetzt.

Die Durchschnittsnote ist 2,6. Sieger der anderen Größenklassen sind Leipzig, Erfurt, Heidelberg, Wismar und Quedlinburg.

Dass Hilden zu den Top-Performern zählt, hat die Itterstadt unter anderem ihrer guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Note 2,0) und mit PKW (2,2), ihrem Ambiente (2,1) und dem Einzelhandelsangebot (2,2) zu verdanken. Bei der statistischen Gesamtauswertung der IFH-Studie stellten die Forscher fest, dass insbesondere die beiden Punkte „Allgemeines Ambiente/Flair der Innenstadt“ und „Einzelhandelsangebot insgesamt“ maßgeblich die Gesamtwertung beeinflussen.
„In Hilden ist Einkaufen ein Erlebnis“, unterstreicht Michael Borgmann von Intersport Borgmann. Die Menschen schätzen den Mix aus großen Filialisten wie C&A und Saturn und örtlichem Einzelhandel, aus Cafés und Restaurants, aus Bekleidung, Wohnartikeln, Schreibwaren und Lebensmitteln. Wirtschaftsdezernent Norbert Danscheidt ist zufrieden: „Der Kunde findet auf etwa 750 Metern kompakt alles, was er sich wünscht und braucht.“

Für die „Lebendigkeit der Innenstadt“ etwa durch Veranstaltungen gaben die Befragten in Hilden eine 2,3. Die Vergleichsstädte gleicher Größe erhielten hier nur eine 2,6 bis 2,7. „In Hilden ist eben immer was los“ zitiert Volker Hillebrand, Geschäftsführer der Stadtmarketing Hilden GmbH, ein Ehepaar, das an der Befragung teilgenommen hat. Er sieht damit die Arbeit zahlreicher Akteure bestätigt, die mit verschiedensten Veranstaltungen - so etwa Modenschau, Frühlings- und Herbstfest, Weinfest, Künstlermarkt, Bücher- und Trödelmärkte, Autoschau, Oktoberfest, Itterfest und Weihnachtsmarkt - die Innenstadt beleben.

Nicht ganz so gut schnitt Hilden bei der Frage nach den Sehenswürdigkeiten ab. Hier gab es von den Innenstadtbesuchern eine 3,2 . Angesichts des hervorragenden Gesamtergebnisses nimmt Hillebrand diesen "Ausreißer" aber mit Humor: „Unsere Vorfahren haben uns lediglich eine kleine wunderschöne romanische Kirche hinterlassen, das Schloss steht in Düsseldorf, der Dom in Köln.“ In Hilden lasse es sich eben gut leben und vor allem einkaufen. Das habe die Stadt jetzt schwarz auf weiß.

Bemerkenswert ist auch die Aufenthaltsdauer in der Hildener Innenstadt. Über 40 Prozent der Befragten geben an, sich über zwei Stunden in der Innenstadt aufzuhalten. „Die Menschen fühlen sich in Hilden wohl. Das ist unser Geheimrezept“, erklärt Ralf Kraemer, Vorsitzender der Stadtmarketing Hilden.

„Für die Hildenerinnen und Hildener ist die Innenstadt außerdem ein beliebter Treffpunkt“, ergänzt Bürgermeisterin Birgit Alkenings. „Gerade samstags erübrigt der Gang auf den Wochenmarkt viele Telefonate, die man ohnehin erledigen wollte.“ Aber auch aus den Nachbarkommunen strömen die Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt, zum Beispiel aus Ratingen, Mettmann, Erkrath, Düsseldorf und sogar Remscheid. Birgit Alkenings freut sich: „Unsere Innenstadt funktioniert richtig gut. Auf die Auszeichnung können alle, die dazu beitragen, sehr stolz sein.“

Hintergund

Für die Untersuchung „Vitale Innenstädte“ wurden in über 120 deutschen Städten aller Größen und Regionen zeitgleich Innenstadtbesucher zu ihren Einkaufsgewohnheiten und der Attraktivität der Innenstadt befragt. Die Datenerhebung erfolgte an zwei ausgewählten Tagen (Donnerstag und Samstag) im September 2016 anhand eines einheitlichen Fragebogens. Insgesamt sind so rund 58.000 Interviews zusammengekommen. Hintergrund
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