Chefarzt Dr. Steffen referierte auf Weltkongress in Boston

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Die phlebologische Weltspitze traf sich vom 8. bis 13. September 2013 auf dem 17. UIP World Congress in Boston (Massachusetts). Die UIP Konferenzen, die alle vier Jahre stattfinden, stellen die wichtigste wissenschaftliche Veranstaltung für Phlebologen (Venenspezialisten) weltweit dar.
„Dieser internationale Erfahrungsaustausch ist unübertroffen“, bestätigt Dr. Horst Peter Steffen. Der Chefarzt der Capio Klinik im Park, Venenzentrum Nordrhein-Westfalen (Hilden), war mit zwei Fachvorträgen auf dem Weltkongress präsent und gerade zurück aus den Staaten.
Dr. Steffen referierte über die sehr schwierige Therapie von Stammvenenerkrankungen durch Laser- und Radiowellentherapien bei gleichzeitige bestehender Adipositas und Lympoedemen im Sinne von massiven Wassereinlagerungen an den Beinen ( „Elefantenbeine“ ). Diese Patienten können mit Katheterverfahren ohne Schnitte operiert werden, das Risiko von gefährlichen Wundheilungsstörungen ist so bei diesen Patienten deutlich reduziert.
Zudem konnte Dr. Steffen einen hochinteressanten Fallbericht vorstellen. Eine angeborene Gefässmissbildung an den Bauchgefässen eines jungen Mannes führte zur Ausbildung einer Thrombose. Gerade hier konnte gezeigt werden, dass durch eine präzise phlebologische Diagnostik in der Klinik die seltene Diagnose gestellt werden konnte ( Cavaagenesie ) und eine optimale Therapie eingeleitet werden konnte.
Über 300 international anerkannte Dozenten aus der ganzen Welt und Delegierte aus über 25 internationalen phlebologischen Fachgesellschaften diskutierten sechs Tage lang über Diagnostik und Therapien von Venenerkrankungen einerseits, sowie über deren gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen andererseits.
Darüber hinaus zeigten mehr als 85 führende Unternehmen und Organisationen die neuesten Technologien, Innovationen und Dienstleistungen im Bereich Pflege und Praxis-Management.
„Die Bedeutung des Weltkongresses ergibt sich aus der weltweit hohen Zahl von venösen Neuerkrankungen, die für die Betroffenen eine große Belastung darstellen und je nach Schweregrad große Einschränkungen bedeuten. Der internationale Austausch setzt immer wieder neue Maßstäbe und kommt den Patienten zugute“, so Olaf Tkotsch, Verwaltungsdirektor der Capio Klinik im Park.
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