Ideen gesucht: Hildener Stadtpark wird erneuert

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Hoffen auf die Unterstützung der Hildener Bürger: Bürgermeisterin Birgit Alkenings, Projektmanagerin Silke de Roode und technische Beigeordnete Rita Hoff (v.l.). (Foto: Stephan Köhlen)

Für eine attraktivere Innenstadt soll jetzt auch der Stadtpark neu gestaltet werden. In einem dreistufigen Werkstattverfahren haben die Hildener Bürger die Chance die Planung des innerstädtischen Parks maßgeblich mitzugestalten. Der erste Termin findet bereits am 5. Mai statt.

Von Corinna Rath

Vor zwei Jahren hat sich die Stadt Hilden erfolgreich mit einem „Integrierten Handlungskonzept“ (IHK) um die Städtebauförderung von Bund und Land beworben. Unter dem Motto „Gutes besser machen“ soll die Hildener Innenstadt als Wohn- und Handelsstandort gestärkt werden. Eine der ersten Maßnahmen ist, nach der Umgestaltung der Robert-Gies Straße mit Start im Juni, nun die Neugestaltung des Stadtparkes.

Der ist nicht nur die „grüne Lunge“ der Itterstadt, sondern – als ruhiger Gegenpol zum geschäftigen Treiben in der Innenstadt – auch Spazierpark, Mittagspausenort, Spielplatz, Gartenersatz und Jogging-Strecke. „Das Areal mit seinem alten Baumbestand gehört zum alltäglichen Leben der Hildener“, erklärt Bürgermeisterin Birgit Alkenings.

Jetzt steht die Modernisierung der 31.000 Quadratmeter großen und 40 Jahre alten Parkanlage an. Zwei Grundsätze für die Neugestaltung: Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit. Und auch Vorüberlegungen zur Aufbesserung des Stadtpark-Areals gibt es schon: „Die Infrastruktur, wie Wege, Leuchten, Bänke, Teichtechnik und Mülleimer sind überholungsbedürftig“, fasst Tiefbauantsleiter Harald Mittmann zusammen.

In einem dreiteiligen Werkstattverfahren sollen die Bürger nun miteinbezogen werden und sind jetzt aufgerufen, sich aktiv an der Planung des Stadtparks sowie des Fritz-Gressard-Platzes zu beteiligen. Wer den Park heute bereits regelmäßig nutzt oder an das Grün in der Innenstadt immer schon andere Erwartungen hatte, der sollte seine Ideen und Anregungen nicht für sich behalten. Wünsche und Meinungen können an den Planungsinseln, die am 5. Mai von 18 bis 20 Uhr in der Talanx Versicherung am ProActiv-Platz 1 bereitstehen, gezielt eingebracht werden. Aus den gesammelten Informationen entwickeln die drei anwesenden Landschaftsplanungsbüros unterschiedliche Konzepte.

Warum drei? „Das war Fördervoraussetzung“, klärt Birgit Alkenings über die Bedingungen auf.

Die drei erarbeiteten Vorentwürfe werde dann am 2. Juni der Bürgerschaft präsentiert, ehe sie nach einer weiteren Bearbeitungsphase am 15. Juni als Werkstattergebnis vorgelegt werden, um anschließend von einer Empfehlungskommission bewertet werden.

Die eigentliche Bauphase? „Die beginnt voraussichtlich 2017“, weiß die technische Beigeordnete Rita Hoff.
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