Wohnraum für Geflüchtete: Bundeswehrhäuser öffnen ihre Türen

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Die Zentrale der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Bonn (Foto: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben)

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben stellt fünf Gebäude im Musikantenviertel mietfrei zur Verfügung. Damit unterstützt sie die Stadt bei der Versorgung von Geflüchteten. Inzwischen hat das Amt für Gebäudewirtschaft die vier Einfamilienhäuser am Brahmsweg sowie das Einfamilienhaus in der Silcherstraße hergerichtet.

Ab Montag, 18. Juni, werden dort nach und nach Menschen mit Bleibeperspektive, in erster Linie Familien und Paare, einziehen. Vorab erhalten Bürger die Gelegenheit, hinter die Fassade zu schauen.

Am Samstag, 16. Juni, öffnen die Häuser jeweils von 10 bis 13 Uhr ihre Türen für Gäste. „Wir möchten der Anliegerschaft gerne zeigen, wie die neuen Nachbarn wohnen werden“, erklärt Flüchtlingsbeauftragte Michaela Neisser. „Das funktioniert am besten, wenn sie sich vor Ort selbst ein Bild machen können.“

Weil die Gebäude mehrere Jahre leer standen, mussten sie vor dem Einzug erst wieder bewohnbar gemacht werden. „Wir haben zum Beispiel eine defekte Heizung ausgetauscht und Feuermelder angebracht“, berichtet Ralf Scheib, Leiter der städtischen Gebäudewirtschaft. Weil jedes Haus bis zu zehn Personen beherbergen soll, wurden außerdem zusätzliche Trennwände eingezogen.

Rund 180.000 Euro haben alle Maßnahmen zusammengerechnet gekostet, 70.000 Euro weniger als ursprünglich angesetzt. Die Aufwendungen erstattet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
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