Hilden: Ab Montag für günstige Baugrundstücke bewerben

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Freuen sich auf die Umgestaltung des ehemaligen Schulgeländes: Bau- und Umweltdezernentin Rita Hoff, Bürgermeisterin Birgit Alkenings, Peter Stuhlträger, Leiter des Planungs- und Vermessungsamtes, und Annette Vogels, Leiterin des Sachgebiets Vermessung und Liegenschaften (v.l.). (Foto: Stadt Hilden)

Das Gelände der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule soll in den kommenden Jahren nach und nach bebaut werden. Ab Montag können sich Interessierte bei der Stadt um Grundstücke für Reihenhäuser bewerben.

Auf dem Grundstück der ehemaligen Schule entsteht eine neue Siedlung aus Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Insgesamt sind für das Gelände 40 Baugrundstücke für Einfamilienhäuser vorgesehen. Die Ausschreibung erfolgt in vier Phasen, die erste startet am Montag, 13. Juli.

Die Stadt nimmt Bewerbungen für Grundstücke für Reihenhäuser an der Lindenstraße entgegen. Der Preis pro Quadratmeter beträgt 400 Euro und damit bleibt die Stadt nach eigenen Angaben bewusst unter dem möglichen Maximalpreis. So soll Hilden attraktiver für junge Familien mit Kindern werden.

„Wir verkaufen die Grundstücke nicht an den Meistbietenden, sondern haben die Preise festgesetzt und suchen uns aus, an wen wir verkaufen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Alkenings. Die Auswahl erfolgt nach einem Punktesystem: Punkte gibt es etwa für Ortsansässige, für Arbeitsplätze in der Itterstadt, für Kinder, für zu pflegende Personen, für Interessierte, die bislang in einer Sozialwohnung leben und für Interessierte mit Wohnberechtigungsschein. Bei Punktegleichstand gibt es Bonuspunkte für alle, die bislang keine Eigentumswohnung besitzen und für Angehörige, die in Hilden wohnen.

„Bewerben kann sich jeder, der nicht bereits Eigentümer einer vergleichbaren Immobilie ist“, sagt Annette Vogels, Leiterin des Sachgebiets Vermessung und Liegenschaften. Mit dieser Einschränkung soll verhindert werden, dass die Grundstücke zur bloßen Kapitalanlage genutzt werden.

Es gibt weitere Auflagen: Die künftigen Bauherren an der Lindenstraße müssen eine Bauherrengemeinschaft bilden, sich gemeinsam einen Architekten aussuchen und innerhalb von einem Jahr mit dem Hausbau beginnen. Die eigenen vier Wände müssen ein Passivhaus sein, weitere Vorgaben enthält der entsprechende Bebauungsplan. Ferner müssen die Eigentümer das Haus 15 Jahre selbst bewohnen.

Die Stadt übernimmt die Erschließung des 15.500 Quadratmeter großen Grundstückes, errichtet Straßen und Kanäle und vermarktet die Baugrundstücke selbst.

Bewerbungen sind bis zum 30. September möglich, Details gibt es auf der Homepage der Stadt.
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