„Körnerkiste“: Kinderschutzbund bietet Grundschülern frisch belegte Brote an

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Freuen sich über den gelungenen Start der „Körnerkiste“: Gudrun Kamps, Leiterin der GGS Schulstraße, Christa Cholewinski, Geschäftsführerin des Hildener Kinderschutzbundes, und ihre Mitarbeiterin Karin Gottschling (v.l.). (Foto: Michael de Clerque)
Hilden: Kinderschutzbund | Mit einem gesunden Frühstück im Bauch lernt es sich besser. Der Hildener Kinderschutzbund bietet den Schülern der GGS Schulstraße mit dem Projekt „Körnerkiste“ leckere selbstbelegte Brote sowie Obst und Gemüse an.

Gut anderthalb große, frische Brote werden montags und mittwochs in der Küche der GGS Schulstraße belegt: Eine Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes sorgt dafür, dass Brotschnitten mit Käse und Wurst – ohne Schweinefleisch – zur Auswahl stehen. Dazu gibt es saisonales, kleingeschnittenes Obst und Gemüse, etwa Äpfel, Möhren, Paprika...

„Jedes Schulkind, das möchte, kann sich sein Brot abholen“, sagt Christa Cholewinski, Geschäftsführerin des Hildener Kinderschutzbundes. Zwar leide kein Kind der Schule, die direkt neben den Räumen des Kinderschutzbundes beheimatet ist, Hunger. „Aber wenn es morgens schnell gehen muss, etwa weil die Eltern beide berufstätig sind, bekommen die Kinder manchmal Schokoriegel oder andere ungesunde Snacks mit“, erzählt Cholewinski weiter, die das Projekt im Vorfeld mit Schulleiterin Gudrun Kamps abgesprochen hat.

„‚Es gibt auch gesundes Frühstück, das lecker ist‘ – Wenn die Kinder diese Erfahrung mitnehmen, haben wir schon viel erreicht“, sagt Cholewinski. Auf keinen Fall wolle man die Eltern mit erhobenem Zeigefinger ansprechen.

Sponsoren willkommen


Zunächst läuft das Projekt für drei Monate, finanziert wird es aus Rücklagen des Kinderschutzbundes. Anschließend werden die Schüler gefragt, ob die „Körnerkiste“ weiter angeboten werden soll und ob Änderungen gewünscht werden.

Gut angelaufen ist das Projekt bereits: „Viele Kinder fragen schon beim Vorbereiten der Brote, wann sie endlich fertig sind“, sagt Cholewinski.

Wird das Projekt weitergeführt, sind Spender willkommen: Neben Geldspenden ist es auch möglich, das Projekt mit Sachspenden zu unterstützen – etwa für einen Monat das Obst zur Verfügung zu stellen.
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