"Moki - Money und Kids": Hier lernen Vorschulkinder den Umgang mit Geld

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Wie funktioniert Geld? Ein Aspekt, der bei "Moki" zur Sprache kommt. (Foto: Michael de Clerque)

Bereits im fünften Jahr führt der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) das Projekt „Moki – Money und Kids“ zur Finanzfrüherziehung in Kindertagesstätten durch.

Das Programm richtet sich an Kinder im Vorschulalter sowie deren Eltern und beinhaltet neben Elterninformationsveranstaltungen fünf unterschiedliche Einheiten für die Kinder. In den kommenden Monaten findet das Angebot in vier verschiedenen Kindertagesstätten statt, weitere Anfragen von Einrichtungen bestehen.

Aktuell besucht Claudia Brodmann, Diplom-Sozialpädagogin und Präventionsfachkraft beim SKFM die Caritas-Kita St. Jacobus. Die Kinder gewinnen über einen Zeitraum von fünf Wochen in kleinen Gruppen mit bis zu acht Kindern einmal pro Woche erste Einsichten im Umgang mit Geld.

In der ersten Einheit sprechen die Kinder über ihre Wünsche und Bedürfnisse. Hierbei erfahren sie etwas über materielle und nicht materielle Wünsche und überall geltende allgemeine Grundbedürfnisse.

In der zweiten Einheit lernen sie, wie das Geld erfunden wurde und wie es als Tauschmittel eingesetzt wird. Dabei dürfen sie in einem Spiel selbst kleine Spielsachen miteinander tauschen.

Die dritte Einheit beschäftigt sich mit dem einfachen Geldkreislauf und unserem Münzgeld. Die Kinder lernen die Geldwerte der Münzen und ihre unterschiedlichen Formen und Farben kennen.

Kinder gehen einkaufen

In der vierten Einheit dürfen die Kinder dann einen Kiosk besuchen und mit eigenem Geld etwas kaufen. Dabei erfahren sie, dass Geld einen (Gegen-)Wert hat und begrenzt zur Verfügung steht. So müssen sie gut überlegen, für was sie ihr Geld ausgeben möchten.

In der letzten Einheit tragen die Kinder alle Themenbereiche in einer Kollage zusammen und können so noch einmal alles Erlebte und Gelernte wiederholen.
Bereits im Januar fand zum Projektstart ein Eltern-Info-Nachmittag in den Räumen der Kita St. Jacobus statt. Den Eltern wurden die Projektinhalte vorgestellt, Fragen beantwortet und Informationen rund um das Thema „Taschengeld“ gegeben.

Zum Ende des Projektes bietet ein Eltern-Café mit Präsentation der Ergebnisse Austauschmöglichkeit über die gesammelten Erfahrungen während der Projektzeit.
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